Knast wegen GEZ-Verweigerung

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Knast wegen GEZ-Verweigerung
Datum: 03.05.2019 - 09:40 Uhr

Die deutsche Justiz hat wieder einmal gezeigt, dass sie gnadenlos zuschlagen kann. Eine 41-jährige Hausfrau aus Wuppertal verweigert seit etwa vier Jahren die Entrichtung der Zwangsabgabe GEZ. Nachdem die dortige Mahnungs- und Zwansgsmaßnahmensmaschinerie erst einmal in Gang gesetzt war, gab es kein Halt mehr. Trotz ultimativer Aufforderungen zur Entrichtung der Zwangsabgabe blieb Sylvia Schulte, so der Name der Wuppertalerin, standhaft. Auch die Ladung zur Abgabe der eidesstattliche Versicherung über das eigene Vermögen ließ sie unbeachtet verstreichen. Eine aus der Sicht der GEZ derart renitente Bürgerin muss also mit dem ultimativen Mittel in die Knie gezwungen werden. Also schickte der WDR seine Knechte vor und beantragte einen Haftbefehl gegen Sylvia Schulte, der mittlerweile vollstreckt wurde. Die Zwangsabgabenverweigerin sitzt derzeit im Frauengefängnis Köln-Ossendorf.

Vergewaltiger, Kinderschänder, Messermörder und andere Verbrecher werden in diesem Land auf freien Fuß gesetzt. Vor allem dann, wenn sie einen ganz bestimmten Hintergrund vorweisen können. Die streifen durch die Straßen der Städte, Dörfer und Gemeinde; immer bereit, sich ein neues Opfer zu suchen und wieder zuzuschlagen. Aber Rentner, die drei Stück Käse im Wert von nicht einmal fünf Euro mopsen, Schwarzfahrer oder GEZ-Verweigerer werden in Merkel-Deutschland gnadenlos verfolgt und eingebuchtet. Da zeigt die deutsche Justiz ihre ganze Härte und wie wehrhaft sie doch ist.

Sven von Storch

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