Kirchenschändung durch selbsternannte Aktivisten der Gruppe Ausgegrenzt
Kirchenschändung durch selbsternannte Aktivisten der Gruppe Ausgegrenzt
Datum: 07.01.2020 - 12:03 Uhr
Man stelle sich vor, eine Gruppe »Aktivisten« strömt in eine Moschee und klaut dort Glaubenssymbole. Der Aufschrei des Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime wäre bis Mekka zu hören, im Handumdrehen hieße es, in Deutschland gebe es keine Religionsfreiheit und Altparteienpolitiker zeigten sich bestürzt und verurteilten die Tat scharf. Natürlich käme auch der Ruf um mehr Mittel für den Kampf gegen rechts.
Doch am gestrigen Montag, dem Tag der Heiligen Drei Könige, war nicht eine Moschee das Ziel eines dreisten Diebstahls sondern »nur« die Kapelle der Versöhnung, eine christliche Kirche in der Bernauer Straße in Berlin, die auf den Fundamenten der vom Unrechtsregime der SED 1985 gesprengten Versöhnungskirche errichtet wurde. Eine Gruppe selbsternannter Aktivisten des Kollektivs »Ausgegrenzt« klaute aus der Kapelle zwei der drei Figuren der Heiligen Drei Könige. Die Diebe, eventuell sogar Räuber, verteidigen ihre Tat als »Aktion«, um auf die Flüchtlingssituation aufmerksam zu machen.
Kein einziger Altparteienpolitiker regt sich; selbst die Versöhnungsgemeinde unter dem Vorsitz von Pfarrer Thomas Jeutner ist weit entfernt davon, dieses Straftat als solche zu benennen. Stattdessen zeigt man Verständnis für diesen Rechtsbruch, reiht sich also widerstandslos an den von der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und dessen Vorsitzenden Bedford-Strohm eingeläuteten Niedergang des protestantischen Christentums hierzulande ein. Was die sogennantnen »Künstler« mit den Figuren vorhaben, ist derzeit nicht bekannt.
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