Kippa tragen - in Deutschland nicht empfohlen, in Ungarn kein Problem
Kippa tragen - in Deutschland nicht empfohlen, in Ungarn kein Problem
Datum: 28.05.2019 - 12:59 Uhr
Letzte Woche warnte Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Merkel-Regierung, Juden davor, »jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen.« Er, Klein, habe festgestellt, dass es in Deutschland eine »zunehmende gesellschaftliche Enthemmung und Verrohung« gebe. Gegenüber früheren Aussagen habe er seine Meinung daher revidieren müssen, so Klein bei der Bild.
Angeblich gingen 90 Prozent der Straftaten gegen Juden auf das Konto von Rechtsextremisten, behauptet Klein weiter. Dabei »vergisst« Herr Klein entweder ein paar wichtige Fakten oder unterschlägt sie ganz gezielt. Nicht einmal ein Drittel aller antisemitischen Straftaten werden aufgeklärt. So lange eine Tat mit antisemitischem Hintergrund nicht aufgeklärt ist, wird sie in der Statistik automatisch als »Tat mit einem rechtsextremistischem Hintergrund« versehen. Erinnert sei an den Gürtelschläger aus Berlin, der auf einen Kippa-Träger einschlug und dessen Tat in einem Video festgehalten war. Obwohl der Schläger eindeutig als »Südländer« respektive »Orientale« erkennbar war, hatte sein Angriff bis zur Feststellung seiner Personalien statistisch einen rechtsextremistischen Hintergrund.
Selbst die deutschen Mainstreammedien haben in der jüngeren Vergangenheit diese offensichtlichen Schwächen und Fehler in den Statistiken bemerkt und beklagt. Für Herrn Klein aber sind diese Fakten nicht von Bedeutung. Er bleibt bei der von der Merkel-Regierung vorgegebenen Linie.
Wie das jüdische Leben geschützt werden und sogar zu einer Renaissance führen kann, sieht man derzeit in Ungarn. Viktor Orban schützt sein Land vor der Masseneinwanderung judenfeindlicher Muslime und sorgt so dafür, dass sich Juden in Ungarn frei entfalten können. Diese Tatsache ist der Financial Times ein Bericht wert, der über die Wiedergeburt des jüdischen Lebens in Budapest berichtet.
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