Keine Waffenpause im Ukraine-Russland-Krieg

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Keine Waffenpause im Ukraine-Russland-Krieg
Datum: 19.12.2022 - 10:40 Uhr

Der politische Wertewesten, seine linientreuen Medien und entsprechend angepasste Individuen mit einem überschaubaren politischen und historischen Horizont faseln hinsichtlich des zwischen Russland und der Ukraine ausgetragenen Krieges von einem angeblichen »russischen Angriffskrieg«, der im vergangenen Februar begonnen haben soll. Das ist gleich in mehrfacher Hinsicht falsch, realitätsverweigernd und zeugt bestenfalls von historischer Ahnungslosigkeit - um nicht böswillige Propaganda und Russland-Hetze zu unterstellen.

Tatsächlich hat dieser Krieg im Frühjahr 2014 begonnen. Nach der vom Wertewesten gekauf....finanzierten »Maidan-Revolution« lösten sich die beiden überwiegend von einer russisch-stämmigen Bevölkerung bewohnten Volksrepubliken Donezk (7. April 2014) und Luhansk (27. April 2014) aus der Ukraine und riefen ihre Selbstständigkeit aus. Daraufhin setzte die Regierung in Kiew ihren Militärapparat in Gang und griff die »Rebellen« am Boden, vor allem aber aus der Luft an. Gezielt wurden Versorgungsleitungen zerstört und Wohngebiete wie auch Krankenhäuser unter Beschuss genommen. Der angreifenden ukrainischen Armee gelang es, drei Viertel der Republik Luhansk und etwas mehr als die Hälfte der Republik Donezk zu besetzen und die dort lebenden Menschen mit Gewalttaten zu überziehen. Erst als »Freiwillige« aus Russland ihren Landsleuten zu Hilfe kamen, konnte der ukrainische Vormarsch gestoppt werden.

Bis vergangenen Februar blieb es bei einer Art »unfriedlichen Status Quo« der Situation. Dann  erkannten Moskau und einige andere Staaten die Unabhängigkeit der beiden Volksprepubliken an und leisten seitdem die angefragte Militärhilfe. Die ukrainische Armee musste sich daraufhin fast komplett aus der Region Luhansk sowie aus weiten Teilen der Region Donezk zurückziehen. Außerdem gingen der Ukraine seit vergangenem Februar knapp zwei Drittel der Region Saporischja und drei Viertel der Region Kherson verloren.

Dennoch will Selenskij den Krieg fortsetzen und lehnt weiterhin jedes Waffenstillstandsangebot aus Moskau ab. Aktuell hatte Russland unterbreitet, während der kommenden Weihnachtstage und über den Jahreswechsel hinaus die Waffen schweigen zu lassen. Selenskij will nicht. Stattdessen polterte er in einem Interview, er würde »Putin am liebsten in die Fresse hauen

Ein echter Staatsmann, wie er vom Wertewesten hofiert und ihm gehuldigt wird, also.

Sven von Storch

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