Keine Disziplinarmaßnahmen gegen Todesschützen von Ashli Babbitt
Keine Disziplinarmaßnahmen gegen Todesschützen von Ashli Babbitt
Datum: 26.08.2021 - 11:50 Uhr
Die Hintergründe und Ereignisse rund um den 6. Januar des Jahres, dem ominösen »Sturm auf das Kapitol«, sind noch lange nicht aufgearbeitet. Offensichtlich wird von interessierten Gruppen massiv daran gearbietet, diese Aufklärung so lange wie möglich zu verzögern und nur das preiszugeben, was für sie von Vorteil ist. Dass dabei dann auch noch gelogen und betrogen wird, ist offensichtlich.
Aktuell hat die Kongresspolizei ihren Bericht zu der gezielten Ermordung von Ashli Babbitt, einer weißen Trump-Anhängerin, abgeschlossen. Der Todesschütze, ein schwarzer Polizist, dessen Identität seitens der Behörden nach wie vor vertuscht wird, wird in dem Abschlussbericht von jeglicher Schuld freigesprochen.
In einem Video der Washington Post ist ab etwa Minute 1:58 klar zu erkennen, dass der Mordschütze sich hinter einer Zimmerecke postiert hatte und das Geschehen vor der Tür zur »Speakers Lounge« beobachtete. Ashli Babitt stand nicht einmal in der ersten Reihe vor der Tür, sonder hinter zwei, drei Männern, die sich an der Tür zu schaffen machte. Der von den Behörden geschützte Polizist legt in aller Ruhe seine Waffe an und gibt gezielt den tödlichen Schuss ab (Minute 2:16 in dem Video).
Bereits im April hatte das Justizministerium eine Stellungnahem veröffentlicht, in der mitgeteilt wurde, dass sie keine Anklage gegen den Beamten, der Babbitt erschossen hatte, erheben werde. Die jetzige Erklärung der Disziplinarkommission wird von dem Anwalt, der den Todesschützen vertritt, begrüßt: »Die Nation schuldet dem Leutnant einen enormen Dank für seine Arbeit bei der Verteidigung des Kapitols an diesem Tag«, sagt er.
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