Keine dänische Staatsbürgerschaft für Einwanderer aus muslimischen Ländern
Keine dänische Staatsbürgerschaft für Einwanderer aus muslimischen Ländern
Datum: 20.08.2019 - 11:25 Uhr
Deutschlands nördlicher Nachbar Dänemark macht mutmaßlich den nächsten Schritt gegen die zunehmende Islamisierung des Landes. Das dänische Parlament wird in Kürze über den Vorschlag debattieren, keine Einwanderer aus muslimisch geprägten Ländern einzubürgern. Eingebracht wird dieser Vorschlag federführend von Mette Thiesen, Gründerin der »Nye Borgerlige«, der »Neuen Bürgerpartei«. Die erst im Oktober 2015 gegründete Partei gilt als sehr islamkritisch.
Mette Thiesen führt in ihrer Begründung für den Vorstoß an, dass zwar nicht alle Einwanderer aus diesen Ländern per se kriminell seien, aber die hohe Zahl an Straftätern aus diesen Ländern überschreite gravierend die Durschschnittszahlen sonstiger Krimineller. Wörtlich: »Die Menschen aus Ländern mit islamischer Kultur sind in den Kriminalstatistiken überrepräsentiert.« Und weiter: »Wir geben den Menschen gerne die dänische Staatsbürgerschaft, die in unser Land kommen und sich sowohl den Gegenbeheiten wie auch den Gepflogenheiten anpassen wollen und eben nicht straffällig werden.«
Folgende Länder will Thiesen auf die Ausschlussliste setzen lassen: Irak, Afghanistan, Iran, Marokko, Pakistan, Somalia, Libanon, Syrien und Türkei.
Noch einmal Thiesen: »Die dänische Staatsbürgerschaft zu erhalten ist eine fantastische Gabe. Doch wir müssen achtsam damit umgehen, wem wir diese Gabe zuteil kommen lassen. Wir dürfen sie nicht einfach achtlos fortwerfen.«
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