Kein Geld mehr für WDR-Prunkbau
Kein Geld mehr für WDR-Prunkbau
Datum: 12.08.2022 - 09:25 Uhr
Die ehemalige rbb-Intendantin Schlesinger hat entweder mit beiden Händen das dem Bürger per Zwangsabgabe abgepresste Geld großzügig verteilt oder aber einiges davon für eigene Belange abgezweigt. Das zieht weitere Kreise nach sich und macht die Behörden hellhörig. So hat aktuell die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) dem WDR für seinen Prunkbau die Gelder eingefroren.
Geplant waren Ausgaben für den Neubau des WDR-Filmhauses in Köln in Höhe von 80 Millionen Euro. Auch das Geld wurde per Zwangsabgabe dem Bürger abgepresst. Weil aber der WDR die Kosten nicht kontrolliert hat (oder kontrollieren wollte - schließlich war es ja nicht sein eigenes Geld), schossen der Kapitalbedarf plötzlich nach oben. Erst hieß es, der Ausbau werde 130 Millionen Euro kosten, schließlich wurden daraus 240 Millionen Euro, also die dreifache Menge gegenüber dem ersten Kostenansatz.
Das ist seitens der KED sowohl weder nachvollziehbar wie auch zu viel und sie dreht dem Sender jetzt den Geldhahn zu. Begründet wird diese Entscheidung seitens der KEF mit »erheblichen Transparenzdefiziten« seitens des Senders, heißt es in einem Bericht des Focus zu diesem Fall. »Die Kommission erwartet, dass der WDR, nicht zuletzt aufgrund der erheblichen Kostensteigerungen, die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens erneut prüft und dabei klärt, ob eine alternative Lösung nicht wirtschaftlicher ist.«
Der WDR will dennoch an seinen hochtrabenden Plänen festhalten und trotz der Mehrkosten seinen Prunkbau errichten. Zahlen muss es der Bürger per Zwangsabgabe.
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