Kein besserer Schutz durch FFP2-Masken als durch OP-Masken
Kein besserer Schutz durch FFP2-Masken als durch OP-Masken
Datum: 09.07.2021 - 12:21 Uhr
Die Benutzung und die Verwendung von FFP2-Masken bedürfen laut diverser deutscher Arbeitsschutzrichtlinien der gezielten Einweisung durch fachkundiges Personal. Die Merkel-Regierung aber verlangt von Otto Normalbürger und Heidi Mustermann aber die Nutzung dieser FFP2-Masken in einer Art bundesweiten Selbstversuch. Dass dieses Vorgehen keinesfalls zielführend ist, wurden Merkel, Spahn und den anderen Panikmachern von den von ihnen als angebliche »Verschwörungstheoretikern«, als »Impfgegnern« und als »Corona-Leugnern« diskreditierte und diskriminierte Mahnern und Warnern mehrfach über diverse Kanäle nachdrücklich zu verstehen gegeben. Aber Merkel und Konsorten verweigerten das Anerkennen der Realitäten und verschanzten sich in ihren Elfenbeintürmen des angeblichen Besserwissens. Man verließ sich auf die Aussagen der linientreuen Drosten und Wieler.
Doch ausgerechnet der RKI-Chef Wieler ist jetzt ausgeschert aus der Reihe. In seinem Brief an das Gesundheitsministerium vom 10. Juni schreibt Wieler wörtlich: »Das Tragen von FFP2-Masken durch Laien (z. B. beim Einkaufen, im ÖPNV) entfaltet nach aktueller fachlicher Einschätzung keine größere Wirkung bei der Eindämmung der COVID-19-Pandemie als das Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz ("OP-Maske").«
Weil FFP2-Masken aufgrund der fehlenden Einweisung durch fachkundiges Personal oftmals nicht korrekt getragen würden, verlören sie die »im professionellen Bereich angestrebte zusätzliche Schutzwirkung«, so Wieler. Es ist nicht der erste Versuch Wielers, Merkel und vor allem Spahn aufzrütteln, doch dort zeigt man sich in hohem Maße beratungsresistent. Stattdessen wurde im Frühjahr durch die Merkel-Regierung eine Ausweitung der FFP2-Maskenpflicht auf zusätzliche Lebensbereiche beschlossen.
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