Kampfflugzeuge aus den USA und Großbritannien bombardieren den Jemen

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Kampfflugzeuge aus den USA und Großbritannien bombardieren den Jemen
Datum: 12.01.2024 - 10:10 Uhr

In der Nacht zum Freitag wurden im Jemen mehrere Ziele mit Robotern von Kriegsschiffen und Kampfflugzeugen angegriffen. Explosionen wurden in Sanaa, Saada, Hodeidah, Zabid und Dhamar gemeldet. Hintergrund der Bombenangriffe ist, dass die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen die Palästinenser im anhaltenden Krieg in Israel unterstützt haben. Die Rebellen haben den Verkehr im Roten Meer durch Angriffe auf Frachtschiffe auf dem Weg nach Israel gestört.

Die Operation zwischen den USA und Großbritannien wird auch von Australien, Bahrain, Kanada und den Niederlanden unterstützt. »Ich werde nicht zögern, weitere Maßnahmen zum Schutz unserer Bevölkerung und des freien internationalen Handels zu ergreifen, sagt Biden zu den Bombardements. Der britische Premierminister Rishi Sunak erklärt, dass »die Angriffe notwendig und verhältnismäßig waren« und dass Großbritannien »immer für Bewegungs- und Handelsfreiheit eintreten wird«.

Die Huthi-Rebellen versprechen ihrerseits, auf die Bombenanschläge mit Gewalt zu reagieren. »Die USA und Großbritannien müssen sich darauf einstellen, einen hohen Preis zu zahlen und für alle fatalen Folgen dieser groben Aggression aufzukommen«, sagt der stellvertretende Außenminister der Huthi-Rebellen, Hussein Al-Ezzi.

In einem Beitrag von n-tv heißt es: »Großbritanniens Verteidigungsminister Grant Shapps hatte in den vergangenen Tagen immer wieder vor Konsequenzen gewarnt, sollten die Angriffe nicht aufhören. Premierminister Rishi Sunak rief Medienberichten zufolge am Abend sein Kabinett kurzfristig zu telefonischen Beratungen ein. Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats der USA, John Kirby, warnte gestern, sollten die Huthi ihre Angriffe nicht stoppen, müssten sie die Konsequenzen dafür tragen.«

 

 

Sven von Storch

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