Kampf ums Stahlwerk ist entschieden

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Kampf ums Stahlwerk ist entschieden
Datum: 17.05.2022 - 09:10 Uhr

Bereits am gestrigen Montag hatten russische Nachrichtenagenturen berichtet, dass ein Teil der sich noch im Stahlwerk in Mariupol befindlichen Kräfte des ultranationalisitschen Asow-Regiments die Waffen gestreckt und sich ergeben hätten. Sie seien von russischen Einheiten entwaffnet und sofort zur medizinischen Versorgung ins Hinterland verbracht worden. Heute schließen sich die internationalen Medien den Meldungen an.

Von den jetzt 264 übernommenen Soldaten seien 50 teilweise schwer verletzt gewesen, heißt es in den Berichten. Sie wurden an Spezial-Krankenhäuser überstellt, die Erfahrungen mit derlei Verletzungen haben. Der Großteil der jetzt bereits kapituliert habenden Asow-Soldaten sei hingegen leicht verletzt. zeige aber Mängelerscheinungen, so heißt es in mehreren Berichten.

Die noch im Stahlwerk verbliebenen letzten Ultranationalisten sollen am heutigen Dienstag ihre Waffen niederlegen und sich ergeben. Allerdings soll versucht werden, vor allem die das Asow-Regiment unterstützenden Ausländer noch irgendwie durch die russischen Linien in die Ukraine zu bringen. Es soll tunlichst vermieden werden, dass die Ausländer in russischen Gewahrsam kommen.

Auch zahlreiche Mitglieder der »Misanthropic Division«, einer Unterabteilung im Asow-Regiment, dem nur Nicht-Ukrainer angehören, werden noch im Stahlwerkk vermutet. In dieser Division werden viele in den westlichen Staaten von den Ermittlungsbehörden gesuchte Gewaltverbrecher vermutet. So soll unter anderem der führende schwedische Neo-Nazi Mikael Skillt sich im Stahlwerk befinden oder zumindest befunden haben.

Sven von Storch

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