Kalifat des IS in Syrien endgültig zerschlagen
Kalifat des IS in Syrien endgültig zerschlagen
Datum: 25.03.2019 - 10:30 Uhr
Wochenkang dauerten die zähen Kämpfe um Baghus, einer Provinzstadt im Osten des Landes an der Grenze zum Irak. Hierhin hatten sich die letzten verbliebenen zusammenhängende Militärverbände der Terrormiliz des Islamischen Staats (IS) in Syrien zurückgezogen. Ein weiterer Rückzug über die Grenze in den Irak war nicht möglich, da auf der anderen Seite der Grenze bereits irakische Truppen zusammengezogen waren, um einen solchen Übertritt zu verhindern. Die IS-Miliz musste also kämpfen. Ihr gegenüber standen überwiegend kurdische Freiheitskämpfer und Einheiten der von den USA unterstützten SDF (Syrian Democratic Forces).
Die Offensive zur Befreiung von Baghus begann am 09. Februar. Tag für Tag wurde der Ring um die Stadt immer enger gezogen. Zu Beginn soll der Widerstand des IS relativ massiv gewesen sein, vermutlich angestachelt von IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi, der zu Beginn der Kämpfe noch in Baghus gewesen sein soll. Doch als sich die Niederlage für den IS abzeichnete, soll al-Bagdadi den Schwanz eingekniffen und sich in die Wüste abgesetzt haben.
Die nun schmählich im Stich gelassenen und demoralisierten verbliebenen IS-Milizionäre sollen sich Berichten zufolge in großer Zahl ergeben haben. Der letzte Angriff auf Baghus dauerte nur wenige Stunden, bevor über der Stadt die Flagge der Freiheitskämpfer errichtet werden konnte.
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