Junger Norweger von afghanischen minderjährigen Flüchtling ermordet
Junger Norweger von afghanischen minderjährigen Flüchtling ermordet
Datum: 31.07.2018 - 10:21 Uhr
Vadsø ist die Hauptstadt der norwegischen Region Finnmark im äußersten Norden des Landes. Gerade einmal etwas mehr als 6.000 Einwohner leben hier. Einer von ihnen war der 18-jährige Håvard Pedersen, der im örtlichen Supermarkt arbeitete. Håvard lebt nicht mehr, weil ein angeblich minderjähriger »Flüchtling« aus Afghanistan ihn mit einem laut Zeitungsbericht im norwegischen »Dagbladet« messerähnlichen Gegenstand ermordet hat. Der »Flüchtling«, der 2015 als minderjähriger unbegleiteter Flüchtling (MUFL) nach Norwegen kam und dort um Asyl nachsuchte, bestreitet den Mord, obwohl Videoaufzeichnungen den Tathergang und den Täter eindeutig identifizieren.
Der polizeibekannte Afghane, ihm werden mehrere sexuelle Übergriffe gegen junge Mädchen (unter anderem auch begangen an der Schwester des jetzt gemordeten Håvard Pedersen) zur Last gelegt, wurde von der norwegischen Polizei verhaftet und zunächst in die kleine regionale Haftanstalt in Vadsø verbracht, bevor er dann in eine Jugendstrafanstalt im Süden des Landes verlegt wurde.
Der Mord an dem jungen, laut Zeugenaussagen stets freundlichen und hilfsbereiten Håvard Pedersen hat die Menschen in Vadsø schockiert. Dem Aufruf der Polizei zur Mithilfe folgen sie gerne und bereitwillig, denn noch immer fehlt von der Tatwaffe jede Spur. Auch das Tatmotiv liegt weiterhin im Dunkeln, da der »Flüchtling« jegliche Aussage, außer der Bestreitung der Tat, bisher verweigert hat.
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