Judenfeindliche Äußerungen spalten Klimahüpfer
Judenfeindliche Äußerungen spalten Klimahüpfer
Datum: 30.10.2023 - 11:05 Uhr
Um die Klima-Greta aus Schweden ist es in den vergangenen Monaten sehr ruhig geworden. Jetzt steht sie wieder - ungewollt - in den Schlagzeilen. Die internationale Muttergesellschaft der Schulschwänzer und Klimahüpfer ist zum wiederholten Male mit antisemitischen sowie juden- und israelfeindlichen Äußerungen in den sozialen Netzwerken auffällig geworden. Weil sich die Klima-Greta davon nicht ausreichend distanziert, sondern im Gegenteil derlei Äußerungen auch noch unterstützt, ist sie jetzt in Israel zur unerwünschten Person erklärt und als Terrorismus-Unterstützerin eingestuft worden.
Der deutsche Ableger spaltet sich von dem eigenen Mutterunternehmen ab und geht auf Distanz zu den gemachten Äußerungen. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil Antisemitismus und pauschale sowie abwertende Veröffentlichungen gegen Juden und Israel in Deutschland unter Strafe gestellt sind.
Greta selbst hat zu ihrer Einstufung in Israel als Terrorismus-Unterstützerin selbst beigetragen. Kürzlich posierte sie in den sozialen Medien mit einem Schild mit der Aufschrift »Stand with Gaza«, ohne dabei den mörderischen Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober auch nur mit einem Wort der Kritik zu erwähnen.
Scharfe Kritik erntet der Beitrag von Aron Verständig, dem Vorsitzenden des Jüdischen Zentralrats. »Es ist sehr traurig zu sehen, wie eine wichtige Umweltbewegung zu einer Plattform für Verschwörungstheorien degradiert wurde«, sagt er.
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