Johannes Kahrs (SPD) will das Berufsbeamtentum modifizieren

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Johannes Kahrs (SPD) will das Berufsbeamtentum modifizieren
Datum: 09.07.2019 - 09:29 Uhr

Die nachfolgende Forderung von Herrn Johannes Kahrs von der SPD stammt vom 07. Juli 2019, veröffentlicht auf dem Medium Twitter. Sie stammt also nicht etwa aus dem Frühjahr 1933 und wurde auch nicht am 07. April jenes Jahres im Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums erfasst und veröffentlicht; sie ist topaktuell.

Herr Johannes Kahrs von der SPD, »Demokrat« reines Blutes, möchte gerne eine Neuauflage dieses Gesetzes. Er will eine Reformation des Berufsbeamtentums. Und er weiß auch schon ganz genau, wen der Bannstrahl des Gesetzes treffen soll. Damals, 1933, ging es den Machthabern darum, primär die Mitgleider einer bestimmten Religionsgemeinschaft aus dem Berufsbeamtentum auszugrenzen. Heute, 2019, geht es einem Herrn Kahrs darum, die Mitglieder einer bestimmten Partei auszugrenzen.

Wörtlich schreibt der selbsternannte Demokratiehüter Kahrs in seinem Tweet: »AfD verbieten. Dann AfD-Mitgleider aus dem Beamtenverhältnis entlassen.«

Genau auf dem Weg haben die Machthaber 1933 die Verfolgung bestimmter Gruppen eingeläutet. Erst Diskriminierung, Diskreditierung und Stigmatisierung. Dann folgten entsprechende Gesetzesänderungen, mit denen jene Gruppen dann ausgegrenzt, kriminalisiert und verfolgt werden konnten. Wohin solche Aktionen führen können, hat die Geschichte hinlänglich bewiesen.

Einen Herrn Johannes Kahrs von der SPD schert das aber nicht. Er gehört ja zu den Verfolgern, zu den Ausgrenzern, zu den Stigmatisierenden, zu den Hetzern. Herr Kahrs gehört aber auch zu denen, die »hinterher« von sich behaupten werden, sie hätten von nichts gewusst und wären nur Mitläufer gewesen, nur Helfershelfer.

Sven von Storch

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