Jetzt will Selenskij Kampfflugzeuge und Langstreckenraketen
Jetzt will Selenskij Kampfflugzeuge und Langstreckenraketen
Datum: 26.01.2023 - 08:37 Uhr
Es hat den Anschein, als könne Selenskij den Hals nicht voll kriegen. Seiner Forderung nach schweren Kampfpanzern aus der deutschen Rüstungsschmiede Rheinmetall ist kaum nachgegeben, da stellt er schon die nächste Forderung auf. Jetzt gelüstet es dem vormaligen Fernseh-Clown nach Kampfflugzeugen und Langstreckenraketen, wie es heute verschiedene Medien melden.
Erst am gestrigen Mittwoch hatte die bunte Regierung in Berlin, angeführt von den Wehrdienstverweigerern Scholz, Habeck und Lindner (der sich während seines Studiums als Reserveoffizier bewarb und heute Major der Reserve ist, ohne je wirklich gedient zu haben), die Überstellung von schweren Kampfpanzern des Typ Leopard 2 in verschiedenen Ausführungen und Ausstattungsvarianten an die Ukraine genehmigt. Jetzt »brauche sein Land hauptsächlich Langstreckenraketen, Kampfflugzeuge und mehr Artillerie«, ließ sich Selenskij heute vernehmen.
»Das ist ein Traum, das ist eine Aufgabe«, betonte er in seiner Ansprache. »Eine wichtige Aufgabe für uns alle«, gab er die Marschrichtung für künftige Verhandlungen über weitere Unterstützung für die Ukraine vor. Die Freigabe der Panzerlieferungen war aus seiner Sicht das passende Geschenk zu seinem gestrigen 45. Geburtstag. Jetzt kann die Ukraine ihren seit 2014 andauernden Krieg gegen die russisch-stämmige Bevölkerung im Donbas fortsetzen.
Zur gepflegten Erinnerung: im April 2014 erklärten sich die beiden überwiegend von Russen bewohnten Donbas-Republiken Luhansk (86 Prozent Russen) und Donezk (79 Prozent Russen) als von der Ukraine unabhängige Staaten. Daraufhin setzte Kiew seinen Militärapparat in Gang und marschierte in die beiden Republiken ein, zerstörte Straßen, Häuser und Dörfer und überzog die dort lebenden Menschen mit einem Vernichtungsfeldzug. Die Hilferufe der Menschen dort an die EU, die NATO, die UN und die USA verhallten ungehört. Erst Russland nahm sich dieser Hilferufe an und drängte die ukrainische Invasionsarmee nahezu komplett aus Luhansk und in weiten Teilen aus Donezk zurück.
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