Jetzt will auch Andrea Nahles Kanzler sein können
Jetzt will auch Andrea Nahles Kanzler sein können
Datum: 07.02.2019 - 14:00 Uhr
Bei der SPD geht es, mal wieder, drunter und drüber. Die Damen und Herren an der Spitze sind gerade auf dem besten Wege, ihre Partei in die politische Bedeutungslosigkeit verschwinden zu lassen. Die kommenden Wahlen werden laut Umfragen eine Aneinanderreihung von desaströsen Niederlagen. Das ist die Konsequenz des Totalversagens auf allen politischen Ebenen. In Bayern, so eine aktuelle Umfrage, schafft die SPD mit Mühe und Not den Sprung über die parlamentarische Fünf-Prozent-Hürde. Zum Glück für die Partei steht dort keine Landtagswahl an.
Die Hauptprotagonisten dieses Untergangs ficht das aber offensichtlich gar nicht an. Olaf Scholz, seines Zeichens derzeit Bundesfinanzminister, hatte zunächst Hamburg finanziell ruiniert, bevor er vor wenigen Tagen, kaum dass er das jetzige Amt innehatte, erklärt, dass im Bundeshaushalt eine Lücke von 25 Milliarden Euro entstehen wird. Wo Scholz verantwortlich ist, lässt die Pleite nicht lange auf sich warten. Dennoch verkündete er bereits vor einiger Zeit voller Überzeugung, dass er sich eine Kanzlerkandidatur zutraue.
Dem wollte jetzt seine Chefin, die Parteivorsitzende A.Nahles, in Nichts nachstehen. Nachdem Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) ihr jegliche Kompetenz für eine solche Kandidatur absprach, konterte A.Nahles, dass sie sich »aber sicher« einen solchen Schritt zutraue. Ihre Qualifikation: 20 Semester(!) Studien in verschiedenen Bereichen - allerdings kam sie über den Schritt der Doktorandin nicht hinaus. Zudem machte sie immer wieder durch Vorträge ganz besonderer Qualität (Gesangsprobe hier) oder einer eigenwilligen Wortwahl (»...in die Fresse...«) auf sich aufmerksam.
Ob sie das allerdings ausreichend qualifiziert, um sich als Kandidat für die Position des Kanzlers aufstellen zu lassen, ist nicht nur in der SPD höchst umstritten.
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