Jeder vierte Unbegleitete ist längst erwachsen
Jeder vierte Unbegleitete ist längst erwachsen
Datum: 17.11.2017 - 09:09 Uhr
Minderjährige unbegleitete »Flüchtlinge«, kurz MUFL, erhalten jede Menge Boni. Sie werden in der Regel nicht in Heimen untergebracht sondern finden bei Gastfamilien oder in speziellen Einrichtungen Unterschlupf. Ihre Gasteltern werden mit bis zu 4.500 Euro pro Monat ausgestattet; ein beachtlicher Teil dieser üppigen Zuwendungen wandert als Taschengeld in die Finger des MUFL. Sie sind vor Abschiebung geschützt und können im Rahmen des erleichterten Familiennachzugs ihre Eltern ins Land holen. Das sind einige der Gründe, warum eine erhebliche Zahl an »Flüchtlingen« bei der Altersangabe das Blaue vom Himmel lügt.
Eine grundsätzliche medizinische Kontrolle der hier im Land um Asyl nachsuchenden Menschen findet nicht statt. Eine Überprüfung der von dem jeweiligen »Flüchtling« gemachten Daten unterbleibt in der Regel ebenfalls. Andere Länder sind da einen großen Schritt weiter. In Österreich haben im Vorjahr 3.900 angeblich Jugendliche Asyl beantragt. Bei 2.252 von ihnen haben die Behörden Zweifel an den Altersangaben. Handwurzeluntersuchungen bei 1.100 von ihnen haben ergeben, dass nachweislich 213 von ihnen dreist gelogen haben, sie also deutlich älter als 18 Jahre waren; in 703 Fällen konnte das Alter nicht eindeutig bestimmt werden. Bei ihnen hat man zu Gunsten des Betreffenden entschieden. Lediglich 184 Mal konnten die Angaben positiv bescheinigt werden.
Schweden hatte Mitte des Jahres bei 581 angeblich minderjährigen »Flüchtlingen« eine Altersuntersuchung angeordnet. 442 von ihnen sind anhand dieses Gutachtens als volljährig eingestuft worden.
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