Jeder Flüchtling kostet in seiner Lebenszeit per saldo 450.000 Euro

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Jeder Flüchtling kostet in seiner Lebenszeit per saldo 450.000 Euro
Datum: 19.09.2017 - 11:26 Uhr

Deutschland ist weltweit dafür bekannt, dass es in Sachen Buchführung sehr genau ist, geradezu penibel sogar. Sicher, diese Haltung sorgt hin und wieder auch für spöttische Bemerkungen und ist in vielen Ländern Grundlage zahlreicher mehr oder minder spaßiger Witze. In Deutschland, so ein geflügeltes Wort, würde nicht nur jede Schraube einzeln gezählt und nummeriert; nach der Zählung käme auch noch ein Prüfer, um diese Zählung zu kontrollieren. Erst dann sei man in Deutschland zufrieden.

Daher ist man in vielen Nachbarländern um so irritierter, dass aus Deutschland seitens der Merkel-Regierung und den anderen Altparteien keine klaren Zahlen zu den Kosten der Flüchtlingspolitik benannt werden. Die »Neue Zürcher Zeitung« hat in einem Bericht auf diese Merkwürdigkeiten und die Verschleierungstaktiken umfangreich hingewiesen. Die Flüchtlingskosten, so titelt die NZZ, seien in Deutschland ein Tabuthema. 

Fragt man in Berlin nach, so erhält man »ein Labyrinth von Statistiken und Zuständigkeiten geschickt«, heißt es in dem Bericht. Nur die eine entscheidende Zahl erhielte man nicht. Das ließe sich nur mit dem Angst vor dem Bürger erklären. Denn würde man dem Bürger die von renommierten Wissenschaftlern publizierten Zahlen bekannt machen, könnte das Wahlergebnis am kommenden Sonntag mehr als nur eine Ohrfeige für die Altparteien bedeuten.

Übrigens: der Finanzwissenschafter Bernd Raffelhüschen hat berechnet, »dass jeder Flüchtling in seiner Lebenszeit per saldo 450 000 Euro kostet«. Bei zwei Millionen Zugewanderten bis 2018 summiere sich das auf Gesamtkosten von 900 Milliarden(!) Euro. Aufzubringen sind diese Lasten vom deutschen Steuerzahler - und Wähler. 

Sven von Storch

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