Jeder dritte US-Demokrat wünschte, Trump wäre ermordet worden
Jeder dritte US-Demokrat wünschte, Trump wäre ermordet worden
Datum: 24.07.2024 - 09:13 Uhr
Es waren nur wenige Millimeter, die eine Gewehrkugel am 13. Juli in Butler im US-Bundesstaat Pennsylvania ihr Ziel verfehlte. Statt direkt in den Kopf von Donald Trump einzuschlagen, traf das Geschoss lediglich oberflächlich Trumps Ohr. In den USA gibt es viele Linke, die ihre Enttäuschung darüber, dass der Präsidentschaftskandidat überlebt hat, nicht verbergen. Diese Haltung ist auch in der öffentlichen Meinung sichtbar.
Laut einer von Unherd durchgeführten Umfrage stimmte ein Drittel der demokratischen Wähler in einer Schnellumfrage am 18. Juli offen der Aussage zu: »Ich wünschte, Trumps Attentäter hätte nicht verfehlt.«
Der Trump-Hass ist unter den linken Wählern in den Vereinigten Staaten immer noch groß, während zeitgleich Donald Trump eine Art Frieden mit dem amerikanischen Establishment geschlossen hat. Sogar die meisten amerikanischen Medien berichten jetzt deutlich positiver über ihn als je zuvor Jahre. Trump war bisher nur auf einem Kanal, der sich, bis auf wenige Ausnahmen, im Grunde nicht von der Linie des Establishments der Republikanischen Partei unterscheidet, zu sehen.
In den vergangenen Wochen und Monaten aber haben sogar Bidens Haus-und-Hof-Medien wie zum Beispiel CNN damit begonnen, über die offensichtlichen und eklatanten Ausfallerscheinungen bei Biden zu berichten und Trump nicht mehr per se zu verunglimpfen.
Nach dem Rücktritt Bidens von seiner Präsidentschaftskandidatur und der mehr als nur wahrscheinlichen Nominierung von Kamala Harris dürfte sich der Ton in der Berichterstattung aber wieder verschärfen. Schließlich kommt jetzt eine kinderlose schwarze Frau, um gegen Trump anzutreten - einem alten weißen Mann und damit dem personifizierten Feindbild des links-woken-quuer-gegenderten politischen Spektrums.
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