Jede Menge (überflüssige) Flugreisen für den PR-Gag nötig
Jede Menge (überflüssige) Flugreisen für den PR-Gag nötig
Datum: 16.08.2019 - 11:39 Uhr
Die Regattayacht »Malizia II«, mit der Greta gerade den Nordatlantik überquert, ist ein Wettkampfschiff, hergestellt aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). CFK basiert in der Regel auf einer Matrix aus Epoxidharz, als Verbundwerkstoff kann er nach aktuellem Stand der Technik nicht oder nur sehr kostenintensiv wiederverwertet werden. Die Herstellung des Schiffes war aufgrund des komplexen Materials alles andere als umweltfreundlich oder gar CO2-neutral.
Während der Überquerung des Nordatlantiks wird das Schiff mit Greta Thunberg, Pappa Svante und dem unvermeidlichen Filmteam an Bord aus Sicherheitsgründen permament aus der Luft überwacht. Das sind keine Segelflugzeuge, die diese Überwachung durchführen. Für die Rückführung der Yacht nach Europa wird ein fünfköpfiges Team nach New York geflogen. Der Skipper der Hinfahrt, Boris Herrmann, wird die Rückreise aus den USA ebenfalls per Flugzeug antreten. Das sind also schon sechs zusätzliche Flugreisen.
Greta, Pappa Svante und auch das Filmteam wollen mutmaßlich auch irgendwann aus den USA nach Europa zurückkehren. Die Yacht wird von dem eingeflogenen Team zurückgefahren. Doch noch hält man sich bei den selbsternannten Umweltaktivisten bedeckt, wie diese Leute die Rückreise antreten werden. Mutmaßlich ist es ihnen zu peinlich, einzugestehen, dass auch der Rest der Truppe den Flieger aus den USA nehmen wird.
Dieser Segeltörn ist ein einziger PR-Gag, ein schlechter noch dazu. Denn statt die Umwelt zu schonen, belasten Greta und die hinter ihr stehenden Geschäftemacher die Umwelt zusätzlich - um noch mehr Geld zu scheffeln, so lange die Marke »Greta Thunberg« noch zieht.
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