Japan würde Truppen zur Verteidigung Taiwans schicken
Japan würde Truppen zur Verteidigung Taiwans schicken
Datum: 06.07.2021 - 10:18 Uhr
Vor ein paar Tagen feierten die kommunistischen Chinesen den 100. Geburtstag ihrer menschenverachtenden Ideologie, die etwa 100 Millionen Menschen das Leben kostete. Ihr Vorsitzender Xi Jinping richtete markante Worte an den Rest der Welt und versuchte nicht einmal, die obligatorischen Drohungen zu vertuschen. Vor allem in der Republik China, besser bekannt als Taiwan, hört man solche Worte mit großem Unbehagen; schließlich machen die Kommunisten keinen Hehl daraus, dass sie Taiwan okkupieren wollen. Was die Kommunisten einmal in die Finger bekommen, geben sie freiwillig nicht mehr her. Tibet ist nur ein Beispiel dieser expansorischen Kriegstreiberpolitik.
Die USA standen unter dem Präsidenten Trump fest an der Seite Taiwans. Hinsichtlich der Biden-Administration regen sich da gewisse Zweifel, zu sehr sind Joe und Hunter Biden in dubiose Geschäfte mit nicht minder dubiosen chinesischen Geschäftsleuten verwickelt. Die US-Militärführung allerdings steht nach wie vor fest zu ihrem Verbündeten Taiwan und hat jetzt einen weiteren starken Partner hinzu gewonnen.
Japan hat erklärt, dass es im Fall einer Invasion kommunistischer chinesischer Truppen Taiwan mit seinen Truppen unterstützen werde. Zwar hat Japan aktuell in Relation zu den chinesischen Kommunisten eine Streitkraft von »nur« etwa 250.000 Mann zuzüglich etwa 60.000 Reservisten, hat aber eine der modernsten Armeen der Welt. Die »Selbstverteidigungsstreitkräfte«, so der offizielle Name der japanischen Armee, verfügt weltweit über das fünftgrößte Militärbudget und wird von Militärexperten als fünfstärkste Armee der Welt eingestuft.
Mit der Militärprämisse »Keigo« ist es japanischen Truppen erlaubt, Verbündeten Militärhilfe auch in nicht-japanischem Territorium zu leisten. Das ist für Taiwan besonders wichtig, da die japanischen Bodentruppen insbesondere in der Verteidigung gegen eine Invasion ausgebildet sind. Mit der jetzigen Erklärung stellt sich Japan klar auf die Seite Taiwans und hat die Inselrepublik zu ihrem Verbündeten erklärt; »Keigo« würde also im Fall einer kommunistischen Invasion greifen. Außerdem hat Japan erklärt, sämtliche seiner Luftwaffenstützpunkte auch für die Luftstreitkräfte seiner Verbündeten - hier vor allem die der USA - zur Verfügung stellen. Ein Zug, den die Kommunisten in Peking erst einmal verdauen müssen.
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