Jahrestage der Unabhängigkeiterklärungen von Donezk und Luhansk
Jahrestage der Unabhängigkeiterklärungen von Donezk und Luhansk
Datum: 21.04.2023 - 11:16 Uhr
Die Regierungen des Wertewestens und ihre Sprachorgane (die Staatsmedien) versuchen, die Menschen in den Ländern mit ihrem Narrativ vom angeblichen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu Gehirnwaschen. Das ist eine glatte Falschmeldung, wie der – zugegebenermaßen manchmal mühevolle – Blick in die Geschichte verrät. Gerade in diesen Tagen aber ist es trefflich, auf diese Ideologie des ständigen Wiederholens einer Lüge hinzuweisen, jährten (Donezk, 7. April 2014) respektive jähren (Luhansk, 27. April 2014) sich doch aktuell die Unabhängigkeitserklärungen dieser beiden Republiken.
Nur wenige Tage nach diesen Unabhängigkeitserklärungen setzte die Zentralregierung in Kiew ihren militärischen Machtapparat in Gang und marschierte mit einem massiven Aufgebot in die beiden Nachbarstaaten ein. Mit diesem Einmarsch der ukrainischen Truppen wurde der heute noch andauernde Krieg im Donbas vom Zaun gebrochen. Die Regierung in Kiew hat diesen Krieg begonnen, weil es die im Einklang mit dem Völkerrecht (Selbstbestimmungsrecht der Völker) stehende Unabhängigkeitserklärung nicht akzeptieren wollte und die »Aufständischen« in Donezk und Luhansk bekämpfen, niederwerfen, vertreiben oder töten wollte.
Die Hilferufe der Bedrängten in den beiden Republiken, gerichtet an die EU, an Berlin, an Washington, an die NATO und die UN blieben ungehört. Dort zuckte man nur mit den Schultern; das ginge sie nichts an. Hätten nicht russische Freiwillige ab Frühsommer 2014 den massiv unter Druck geratenen Freiheitskämpfern in den beiden Regionen beigestanden, beide Republiken wären von der Ukraine geschluckt worden. So aber konnten sich die Unabhängigkeitskämpfer in den östlichen Regionen verschanzen, ausharren und sich zur Wehr setzen. Seit Februar des vergangenen Jahres leistet Moskau nun offizielle Militärhilfe und drängt die ukrainische Invasionsarmee Stück für Stück aus den seit 2014 okkupierten Gebieten zurück. Dass die russische Armee dabei der Ukraine auch noch andere bisher nicht umkämpfte Gebiete abgenommen hat, dürfte wohl als eine Art »kollaterale Entwicklung« bezeichnet werden.
Doch noch einmal in aller Deutlichkeit: der Krieg im Donbas begann mit dem Einmarsch der ukrainischen Invasionsarmee in Donezk und Luhansk im April 2014 und nicht, wie es Politiker des Wertewestens und die ihnen angeschlossenen Funkhäuser immer wieder behaupten, im Februar 2022! Da war dieser Krieg schon fast acht Jahre alt.
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