Italien bekommt wieder kostengünstiges Gas aus Russland
Italien bekommt wieder kostengünstiges Gas aus Russland
Datum: 06.10.2022 - 09:07 Uhr
Einen direkten und unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Wiederaufnahme der Lieferungen von kostengünstigen russischen Erdgas an Italien und der Wahl in Italien gibt es zwar nicht, aber alleine die zeitliche Nähe der beiden Ereignisse zueinander ist mindestens auffällig, wenn nicht sogar bezeichnend. Tatsache ist, dass durch die über Österreich verlaufende russische Leitung seit geraumer Zeit kein Gas mehr nach Italien floss. Grund dafür waren nicht zuletzt die von Österreich verlangten Durchflussgebühren und eine Art »Pauschalgebühr« oder wie es die österreichsiche Regierung bezeichnet: »Bürgschaft«. Die wurde seitens Wien aus dem Nichts erhoben und sollte 20 Millionen Euro betragen. Wofür genau wollte Wien allerdings nicht verraten. Weil es darüber lange Zeit keine Einigung gab, stellte Gazprom die Lieferungen ein.
Der politische Wille zur Lösung des Problems und die Einsicht in die Notwendigkeit dieser Lösung war bei allen Beteiligten vorhanden. Vor allem in Italien wollte und konnte man nicht länger auf das im Vergleich zum »West-Gas« deutlich kostengünstigere Erdgas aus Russland verzichten. Man setzte sich gemeinsam an einen Tisch, räumte die Hindernisse aus dem Weg und siehe da, das Gas fließt wieder von Russland durch Österreich nach Italien. Rom hat eine Entscheidung für seine Bürger getroffen.
Berlin könnte das auch, denn nicht alle Röhren der beiden Nord Stream - Pipelines sind beschädigt. Die Ampel in Berlin könnte kostengünstiges Erdgas aus Russland beziehen. Die Ampel in Berlin könnten den finanziellen Druck von seinen Bürgern nehmen. Aber die Berliner Ampel WILL es nicht. Sie WILL keine Politik für die Bürger machen. Sie WILL ihrer politischen Ideologie folgen, koste es den Steuerzahler und Bürger im Land, was immer es auch wolle.
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