Islamisten dürfen auf Twitter ihre Propaganda verbreiten, Trump bleibt gesperrt
Islamisten dürfen auf Twitter ihre Propaganda verbreiten, Trump bleibt gesperrt
Datum: 19.08.2021 - 11:00 Uhr
Zabiulla Mujahid ist der Sprecher der Taliban, dem Islamischen Emirat von Afghanistan. Er ruft in seinen Botschaften in den sozialen Medien, so auch bei Twitter, zur islamischen Revolution auf, zum Mord an Andersgläubigen, zur Vertreibung der westlichen Soldaten, zu Angriffen auf deren Stützpunkte. Mujahid hat selbst in seinen so verbreiteten Botschaften die Verantwortung für einen Angriff auf einen solchen Armeestützpunkt im April 2017 übernommen, bei dem mehr als 140 Soldaten getötet wurden. Im Januar 2019 übernahm er ebenfalls in einer verbreiteten Botschaft die Verantwortung für einen Angriff auf ein Ausbildungszentrum der nationalen Sicherheitsbehörde NDS, bei dem über 100 angehende Sicherheitskräfte getötet wurden. Und im November 2020 ließ sich Mujahid für den Angriff auf eine Armeebasis in Afghanistan feiern, bei dem über 30 Menschen getötet wurden. Mujahid ist ein Mörder, ein Schwerverbrecher, ein islamistischer Terrorist. Aber er darf seine Hassbotschaften, seine Hetze, seine Verbrechen, via Twitter verbreiten. Das haben die dortigen Verantwortlichen aktuell erneut bestätigt.
Donald Trump ist der bisher letzte ordnungsgemäß gewählte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Trump hat keinen einzigen Menschen persönlich umgebracht. Trump ruft nicht zum Mord an Andersgläubigen auf, Trump ist kein islamistischer Terrorist. Trump verbreitet keine Nachrichten über Mord- und Gräueltaten. Dennoch bleibt sein Nutzerkonto bei Twitter gesperrt.
Twitter öffnet sich dem Hass und der menschenverachten Hetze islamistischer Terroristen, aber dem bisher letzten ordnungsgemäß gewählten US-Präsident sperrt man das Nutzerkonto.
Super, Ingo!
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