Islamischer Messer-Mörder aus Hamburg plante offenbar LKW-Attentat
Islamischer Messer-Mörder aus Hamburg plante offenbar LKW-Attentat
Datum: 10.08.2017 - 08:41 Uhr
Der 26-jährige Palästinenser stammt aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und lebte bis zu seiner Festnahme in einem Flüchtlingsheim im Norden Hamburgs. Bei einer Durchsuchung seines Zimmers wurde unter anderem Material des Terrornetzwerks IS/DAESH aufgefunden. Ahmad A. selbst bezeichnet sich als Islamist, war den Behörden auch als solcher bekannt, es gab Hinweise auf eine weitere Radikalisierung und, sozusagen als »Krönung« des Ganzen, A. war ausreisepflichtig, hätte also längst aus Deutschland ausreisen müssen respektive abgeschoben gehört.
Doch wieder einmal wurde das Leben und die Sicherheit der Menschen in diesem Land leichtfertig aufs Spiel gesetzt und geopfert. Wieder einmal wurde geltendes Recht nicht konsequent umgesetzt. Wieder einmal wurde falsch verstandene Toleranz geübt, wo es gegolten hätte, klare Richtlinien umzusetzen. Und wieder einmal musste deswegen ein unschuldiger Mensch sterben.
Doch die politischen Führungskräfte weisen einmal mehr jegliche Verantwortung von sich. Jetzt soll der Innenausschuss der Hamburger Bürgerschaft in einer Sondersitzung klären, welche Versäumnisse es in diesem Fall bei den Behörden gegeben habe. Das Ergebnis ist vorhersehbar: ein Abschnittsleiter oder Teamleiter auf fast unterster hierarchischer Ebene wird ob dieses Komplettversagens als einzig Verantwortlicher herangezogen und den Löwen zum Fraß vorgeworfen.
Die verantwortlichen Politiker waschen ihre Hände wieder einmal in Unschuld, wissen von Nichts und verweigern Antworten auf die vielen Fragen. Diese könnten die Bürger im Lande ja eventuell verunsichern.
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