IPhone-Riese baut Mega-Werk in Wisconsin

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IPhone-Riese baut Mega-Werk in Wisconsin
Datum: 27.07.2017 - 10:01 Uhr

Ein elementarer Bestandteil der Politik Trumps war und ist es, Arbeitsplätze in den USA zu schaffen. Um das zu erreichen, hatte er eine klare Botschaft verkündet: wer Waren in den USA verkaufen wolle, der habe auch Arbeitsplätze in den USA zu errichten. Er, Trump, würde es nicht zulassen, dass Unternehmen ihre Arbeitsplätze zum Beispiel nach Mexiko auslagerten, um dort billiger produzieren zu können, ihre Waren aber auf dem US-Markt für teures Geld abzusetzen. Ein solches Vorgehen würde er mit hohen Strafzöllen auf diese Waren quittieren, hatte er im Wahlkampf angekündigt. Einige Automobilhersteller hatten daraufhin geplante Investitionen in Mexiko verschoben und stattdessen ihre Werke in den USA punktuell modernisiert.

Ein ganz großer Wurf ist Trump nun mit dem taiwanesischen Konzern Foxconn gelungen. Der Hersteller von IPhone-Displays ist einer der größten Zulieferer von Apple und beschäftigt weltweit über eine Million Menschen. Auch in den USA ist Foxconn derzeit präsent: in Harrisburg im Bundesstaat Pennsylvania gibt es bereits ein kleineres Werk.

Aber das Projekt, das Foxconn nun umsetzen will, stellt das Werk in Harrisburg weit in den Schatten. Rund zehn Milliarden US-Dollar will der Technologiekonzern investieren, um sein Mega-Werk in Wisconsin zu errichten. Insgesamt, so heißt es in einem Bericht der »Washington Post«, will Foxconn so bis zu 50.000(!) Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Das würde Foxconn dann in der Zahl der Beschäftigten auf eine Stufe wie Chrysler katapultieren.

Trump und Foxconn-Chef Terry Gou verkündeten die Investition gemeinsam im Weißen Haus. Dies sei »ein großer Tag für Amerika«, sagte Trump. 

Sven von Storch

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