Inthronisierung Harris fast wie ein Treffen der (politisch) Untoten
Inthronisierung Harris fast wie ein Treffen der (politisch) Untoten
Datum: 21.08.2024 - 12:17 Uhr
Es sollte eine ganz große Veranstaltung werden, die Inthronisierung von Kamala Harris als Nachfolgerin in der Präsidentschaftskandidatur von »Sleepy-Joe« Biden. Aber so richtig Stimmung wollte nicht wirklich aufkommen. Nach seiner Abschiedsrede verschwand Biden vom Podium und ward nicht mehr gesehen. Er wartete nicht einmal die Antrittsrede seiner Nachfolgerin ab. Entweder saß der Stachel bei ihm darüber, wie man mit ihm seitens der eigenen Parteigenossen umgesprungen war, doch tiefer als bisher angenommen; oder aber, das letzte bisschen seiner Restenergie war mit dieser Rede aufgebraucht.
Dafür aber tauchten einige andere (politisch) Untote wieder auf, die in den vergangenen Wochen und Monaten sehr auf Distanz zu Biden gegangen waren. Die Obamas waren da, alle beide. Und beide durften dann auch »in die Bütt treten« und Lobgesänge anstimmen; sowohl auf Biden wie auch auf Harris.
Als dann auch noch das alte politische »Schlachtschiff« Hillary Clinton ans Rednerpult trat, kam tatsächlich so etwas wie Stimmung ansatzweise auf. Aber weniger, um Harris zu feiern, sondern vielmehr um gegen Trump zu hetzen. Dies stand im Zusammenhang mit der Forderung Trumps aus dem Jahr 2016 zusammen. Damals wollte er, dass Clinton wegen ihrer kriminellen Machenschaften im Umgang mit sensiblen und geheimen E-Mails vor Gericht gestellt und eingesperrt werde. Nun forderten die versammelten Genossen, dass man Trump doch einsperren möge.
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