Impfpflicht verstärkt Notstand im Gesundheitswesen

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Impfpflicht verstärkt Notstand im Gesundheitswesen
Datum: 07.01.2022 - 10:12 Uhr

Fachunkundige Altparteienpolitiker haben sich die Idee ausgedacht, dass ab März eine generelle Impfpflicht für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen gelten soll. Keiner von denen, die diese Entscheidung getroffen haben, arbeitet selbst - weder im Gesundheitswesen noch anderweitig. Sie wissen nicht, was es bedeutet, eine Station im Krankenhaus mit einem Ist-Personalstand von nur 30 Prozent gegenüber dem Soll-Personalstand am Laufen zu halten. Jene Politiker wissen nicht, was es heißt, nach einer Doppelschicht noch eine Zusatzschicht »zu fahren«, weil die Personaldecke so extrem dünn ist.

Die Beschäftigten im Gesundheitswesen, sei es in Krankenhäusern, in Alten- oder Pflegeheimen, in Hospizen oder wo auch immer, reißen sich in der Regel mehr als nur ein Bein aus, um den untergebrachten Patienten die bestmögliche Betreuung zu gewährleisten. Aber wird es ihnen von den Altparteienvertretern gedankt? Nein, kein Stück. Beim Geld für die Personalkosten wird einzusparen versucht, bis es kracht. Das einzige, was jenen Politikern einfällt, ist, dass man den Pflegekräften für ihre Arbeit und ihr Engagement Applaus zollt. Vom Klatschen aber zahlt sich keine Miete, keine Lebensmittel und auch die gestiegenen Treibstoffpreise werden damit nicht kompensiert.

Wobei jenen Politikern auch noch die Impfpflicht für die Beschäftigten im Gesundheitswesen eingefallen ist, die ab März gelten soll. Doch viele der Beschäftigten verweigern sich der Abhängigkeit von der Impfnadel. Sie haben sich bereits jetzt arbeitssuchend gemeldet. Ab März werden zahlreiche Arbeitsplätze auf den Stationen im Gesundheitswesen unbesetzt sein. Weil fachunkundige Altparteienpolitiker eine Idee ausgedacht haben, die alles andere als zielführend ist.

Sven von Storch

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