Immer mehr Menschen schließen sich Boycott Qatar 2022 an
Immer mehr Menschen schließen sich Boycott Qatar 2022 an
Datum: 15.11.2022 - 11:20 Uhr
Für die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft durch die korrupte MaFifa von Infantino an das Emirat Katar ist viel Geld über dunkle Kanäle geflossen. Wer in welchem Umfang die Hände aufgehalten hat und wie dick die einzelnen Geldumschläge gewesen sind, die da hin und her wanderten, wird vermutlich nie völlig aufgeklärt werden. Zu verschwiegen und zu düster sind da die Machenschaften bei dem mit mafiösen Struktruren durchsetzten Fußballweltverband Fifa. Die führenden Köpfe dort sind nur darauf bedacht, ihr eigenes Konto immer weiter aufzufüllen. Nur so konnte die in wenigen Tagen beginnende Fußballweltmeisterschaft an das Emirat Katar verkauft werden.
Allerdings wird das angekündigte Millionen-Spektakel wohl zum Millionen-Flop werden. Immer mehr Menschen schließen sich der globalen Aktion »Boycott Qatar 2022« an. Eingeladene Politiker, Sportfunktionäre, Sportler, Schauspieler oder andere Prominente sagen ihre Teilnahme gleich reihenweise ab. Öffentliche Übertragungen der Spiele - fälschlicherweise immer wieder als »Public Viewing« bezeichnet, wird es nicht geben. Keine der Städte will das finanzielle Risiko für den zu erwartenden Reinfall übernehmen.
Auch die »ganz normalen« Zuschauer daheim vor ihren Flimmerkisten werden sich dem Boykott anschließen und die Übertragungen der Spiele nicht einschalten. Die Kataris spüren diesen Gegenwind und versuchen vor Ort, es den wenigen angereisten Anhängern der Teilnehmerländer so angenehm wie möglich zu machen. Es gibt kostenfreie Speisen und Getränke und sogar der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit (wichtig vor allem für die Jungs von der Insel) soll während der Spiele erlaubt werden. In einem islamisch-gesteuerten Staat ein Ding der Unmöglichkeit.
Bei den Spielen, wo wenig Zuschauer im Stadion erwartet werden, will Katar Freikarten für die im Land lebenden Menschen verteilen. Nur, damit die Hütte nicht ganz leer bleibt. Denn ganz ehrlich: wie viele Zuschauer in Katar interessieren sich wohl für eine Partei Kamerun gegen Serbien oder Südkorea gegen Ghana?
Wie dem auch sei: auch für die GEZ-finanzierten Sender in Deutschland wird die Veranstaltung in Katar wohl ein einziges Desaster werden. Einmal ganz unabhängig davon, wie sehr sich die sonst so gerne politisierenden und moralisch selbst erhebenden TV-Macher hier absolut unglaubwürdig machen. Aber wenn niemand einschaltet, können sie ihre teuren Werbeminuten nicht verkaufen. Und deswegen gilt: »Boycott Qatar 2022« mehr denn je.
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