Ich mache bei diesem Bullshit nicht mit, Zuckerberg!

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Ich mache bei diesem Bullshit nicht mit, Zuckerberg!
Datum: 16.06.2021 - 11:14 Uhr

Facebook, in Person von Mark Zuckerberg, habe ihm eine Menge Geld angeboten, um den Pink Floyd Song »Another Brick in the Wall (Part III)« in einer Werbung für Instagram verenden zu dürfen, sagt Roger Waters in einem Interview mit einem Musikmagazin. »Es gibt also ein Schreiben von Mark Zuckerberg an mich... mit einem Angebot von einer riesigen, riesigen Menge Geld, und die Antwort ist: 'Fuck you! No fucking way!«, umschreibt Waters seine Reaktion auf das Schreiben.

Einmal richtig auf Tour gekommen legt der fast 80-jährige Waters ordentlicht nach: »Und ich erwähne das nur, weil es die heimtückische Methode von Ihnen ist, absolut alles zu übernehmen. Also diejenigen von uns, die irgendeine Macht haben, und ich habe ein kleines bisschen – in Bezug auf die Kontrolle über die Veröffentlichung meiner Songs habe ich sie sowieso. Also werde ich bei diesem Bullshit nicht mitmachen, Zuckerberg.«

Und weiter: »Sie wollen damit Facebook und Instagram noch größer und mächtiger machen, als es ohnehin schon ist, damit Sie uns alle in diesem Raum weiter zensieren und verhindern können, dass zum Beispiel diese Geschichte über Julian Assange an die Öffentlichkeit gelangt«, kritisiert Waters den wachsenden Einfluss und die Machtzunahme von Facebook.

Auch Zuckerbergs Vergangenheit in Harvard wird von Waters scharf kritisiert. Zuckerberg hatte damals »FaceMash« aufgebaut, eine Website, auf der die relative Attraktivität verglichen wurde. »Dieser kleine Arsch (Zuckerberg), der anfing zu sagen: 'Sie ist hübsch, wir geben ihr eine vier von fünf, sie ist hässlich, wir geben ihr eine eins.', wie zur Hölle hat er irgendeine Macht bei irgendwas bekommen? Und doch ist er heute einer der mächtigsten Idioten der Welt.«

Sven von Storch

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