Hunderte Windkraftwerke in Brandenburg vor dem Aus

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Hunderte Windkraftwerke in Brandenburg vor dem Aus
Datum: 09.09.2021 - 12:01 Uhr

Aktuell läuft in Brandenburg für mehrere hundert Windkraftwerke die auf 20 Jahre befristete Förderung gemäß des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus. Ohne diese immensen Förderungsgelder sind die Windkraftwerke nicht mehr rentabel, sie stehen vor dem Abriss, heißt es in einem Bericht bei rbb24. Exakt 429 solcher Windkraftwerke seien davon betroffen, steht in dem Bericht.

Bundesweit sollen es sogar mehrere Tausend dieser Windkraftwerke sein, die vom Netz genommen werden. Auch bei ihnen fällt die Subvention mit Steuergeldern weg und ohne dieses Unterstützung, für die der deutsche Steuerzahler geschröpft wird, sind die Windkraftwerke nicht rentabel.

Nicht nur die fehlende Rentabilität ist ein Problem mit den Windkraftwerken, auch die Gefährdung seltener Vogelarten durch die wild in die Natur platzierten riesigen »Propeller« und die Abholzung uralter Baumbestände wurde vielfach thematisiert und auch kritisiert. Allerdings schalten Altparteienvertreter und Energiewende-Fetischisten bei solcher Kritik auf Durchzug und verweigern den Blick für die Realitäten.

Und nun wird ein weiteres Problem mehr als nur aktuell, für die die besagten Energiewende-Fetischisten über Jahre die Augen verschlossen haben: wohin mit dem durch den Abriss der Windkraftwerke anfallenden Sondermüll? Bei der ideologisierten Windkraft-Propaganda hat man sich nämlich offensichtlich keine Gedanken darüber gemacht, was man mit dem anfallenden Abfall machen soll. Wie soll man die bis zu 65 Meter langen und 25 Tonnen schweren Propeller entsorgen?

Denn Rotorblätter bestehen in der Regel aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und werden zumeist in Halbschalen-Sandwichbauweise mit Versteifungsholmen oder -stegen im Inneren hergestellt. Vermehrt kommen bei langen Rotorblättern auch Kohlenstofffasern zum Einsatz, das ganze Konstrukt besteht aus einem Sammelsurium an unterschiedlichen Materialen, die als sogenannte »Verbundstoffe« zum Einsatz kommen.

Das klingt im ersten Moment doch recht nett, »Verbundstoffe«. Das Problem aber ist, dass diese Verbundstoffe bei der Demontage eben nicht so ohne weiteres wieder auseinander zu dividieren sind. Das kann sogar daheim im eigenen Haushalt getestet werden: versuchen Sie bitte einmal, zum Beispiel einen Tetra-Pak-Getränkekarton in seine einzelnen Bestandteile so zu zerlegen, dass Sie jedes Material rein von anderen Materialen erhalten.

Bei dem Abriss der 429 Windkraftwerke in Brandenburg aber handelt es sich nicht nur um einen kleinen Tetra-Pak-Karton, sondern um insgesamt fast 1.300 Rotoren mit je 25 Tonnen Gewicht. Das sind über 32.000 Tonnen Sondermüll, von denen niemand weiß, was damit angefangen werden soll. Kein Altparteienvertreter, kein Öko-Faschist, kein Energiewende-Fetischist. Von denen kommen auf die Frage nach der Entsorgung entweder pure Worthülsen, hohle Phrasen oder nur heiße Luft. Denen ist das ja auch egal, denn zahlen muss für die Entsorgung des Sondermülls wieder einmal der Steuerzahler.

Sven von Storch

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