Hunderte Dieselgeneratoren für Bau des Tesla-Werks

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Hunderte Dieselgeneratoren für Bau des Tesla-Werks
Datum: 14.06.2021 - 11:31 Uhr

Das angeblich ach so grüne Tesla-Werk, welches in Grünheide aus dem Boden gestampft wird (und dort 1,45 Millionen Kubikliter Wasser pro Jahr verbrauchen und die ganze Region ausdörrt), ist schon im Bau alles andere als »grün«. Weil nämlich in der dünn besiedelten Region das Stomnetz gar nicht die nötige Energieversorgung garantieren kann, muss ein eigenes Gaskraftwerk errichtet werden. Und ergänzend dazu hunderte Generatoren, die mit Diesel betrieben werden. Diese verbrauchen laut einem Bericht der Automobilwoche tausende Liter des fossilen Brennstoffs. Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht für Elon Musk, sondern auch für die Öko-Propagandisten und E-Auto-Fetischisten im ganzen Land.

Auch der Focus hat den Bericht aufgenommen und schreibt dazu: »Tesla habe es offenbar versäumt, rechtzeitig die Stromversorgung zu planen.« Man zitiert einen Satz aus der Automobilwoche, dessen Bericht hinter einer Bezahlschranke verborgen ist: »Die Provisorien sollen den Informationen zufolge mindestens bis zum Spätherbst laufen. Dazu zählen Kompressoren, Kühlwasseraggregate und Stromgeneratoren. Wöchentlich würden dafür Tausende Liter an Diesel und Heizöl verbraucht.«

Im Klartext: ohne den Einsatz von fossilen Kraftstoffen in immensem Umfang läuft beim Tesla-Werk in Grünheide gar nichts. Tausende Liter an Diesel und Heizöl pro Woche und das bis November, also für weitere sechs Monate. Es wäre eine interessante Mathematikaufgabe, auszurechnen, wie viele Kilometer ein moderner Diesel-PKW mit der Menge zurücklegen könnte. Oder wie viele Häuser man mit dem verbrauchten Heizöl man versorgen könnte.

Besonders infam: dieser massive Verbrauch von fossilen Brennstoffen taucht in der Öko-Bilanz der ab 2022 in dem Werk produzierten Fahrzeuge nicht auf.

Sven von Storch

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