Hubraum schlägt Future

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Hubraum schlägt Future
Datum: 27.09.2019 - 11:49 Uhr

Manche Meldungen haben wenig mit der großen Politik zu tun; sie beleuchten auch nicht die diversen wirtschaftlichen Aktionen auf dem globalen Weltmarkt oder die Hintergründe der Krisenherde auf diesem Globus. Sie sind einfach nur eine Momentaufnahme, eine kleine Randnotiz - und doch so wichtig, denn sie korrigieren mitunter die propagandistischen Kampagnen der Mainstreammedien.

In Deutschland feiert man bei Altparteienvertretern und jenen Mainstreammedien die Schulschwänzerfraktion von »Fridays for future« rauf und runter. Man behauptet, die Schulschwänzer würden sich einer großen Unterstützung erfreuen. Ein paar Kritiker an dieser Berieselung mit unbelegten Behauptungen gründeten aus einer Bierlaune heraus eine Art Gegenbewegung. Vor einigen Tagen ging die Gruppe »Fridays for Hubraum« als Zeichen des Protests gegen die Klimapolitik der Bundesregierung ans Netz. Innerhalb dieser wenigen Tage ist es der Hubraum-Bewegung gelungen, fast 400.000 Mitglieder zu gewinnen.

Zum Vergleich: die Gruppe »Fridays for Future Deutschland« hat trotz medialer und politischer Unterstützung auf breiter Linie gerade einmal 75.000 Mitglieder.

Die »Hubraumer« haben diesen nicht ganz ernst gemeinten Wettbewerb um Längen gegen Greta, Luisa und Konsorten gewonnen. Allerdings machen bereits jetzt die selbsternannten Demokratiebewahrer gegen die Gruppe mobil. Es wird von angeblich »rechter Hetze« in Beiträgen der Gruppe berichtet, angeblich soll die Seite sogar von den Zensoren bei Facebook kurzzeitig gelöscht worden sein. Das sind zwar samt und sonders Falschmeldungen, aber es zeigt, wie nervös das Establishment in diesem Land auf zivilen Ungehorsam reagiert.

Sven von Storch

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