Hohnlächter und Gespött für Trudeau im Parlament

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Hohnlächter und Gespött für Trudeau im Parlament
Datum: 11.02.2022 - 11:09 Uhr

Seit etwa drei Wochen dauert der zwar lautstarke aber friedliche Protest der kanadischen Trucker in der Hauptstadt Ottawa gegen die von der Trudeau-Administration verhängten Corona-Zwangsmaßnahmen an. Als sich die ersten Trucks in den Straßen der Stadt einfanden, raffte der 50-jährige Linkspolitiker Justin Trudeau eiligst ein paar Sachen in seinem Haus im Zentrum von Ottawa zusammen und tauchte gänzlich unter. Für zwei Wochen ward von ihm weder etwas gehört noch gesehen. Er folgt damit der von Merkel eingeführten Linie, dass, wenn es politisch etwas eng wird, erst einmal »abtauchen« angesagt ist. Eine Linie, die auch, wie sich herausgestellt hat, Olaf Scholz bevorzugt.

Jetzt hat Trudeau nach seiner zweiwöchigen Abwesenheit erstmals wieder an einer Debattensitzung im Parlament teilgenommen. Mit Hohnlächter und Gespött wurde er begrüßt, welches sich in ein schallendes Gelächter steigerte, als der merhfach geimpfte Trudeau als Entschuldigung für seine Abwesenheit eine angebliche Corona-Erkrankung vorschieben wollte.

Als er zu seiner Rede ansetzen wollte, wurde er mehrfach von Zwischenrufen unterbrochen. Trudeau stockte und schaute irritiert in die Runde. In diese nun eintretende Stille war der laute Ruf eines Oppositionspolitiker klar zu vernehmen: »Lasst ihn reden, damit blamiert er sich doch noch mehr!« Die daraufhin sich lösende Lachsalve erschütterte sowohl die Fundamente des Parlamentgebäudes wie auch das letzte bisschen Selbstvertrauen Trudeaus. Wie ein begossener Pudel trottete er zurück auf seinen Platz und gab bis zum Ende der Debatte keinen einzigen Ton mehr von sich.

Sven von Storch

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