Hohe Teilnehmerzahl bei sogenannten Anti-Rassismus-Demonstrationen
Hohe Teilnehmerzahl bei sogenannten Anti-Rassismus-Demonstrationen
Datum: 08.06.2020 - 09:00 Uhr
Die sogenannten Anti-Rassismus-Demonstrationen tragen in sich selbst schon ihren Kardinalfehler. Demonstriert wird in erster Linie, mitunter sogar ausschließlich, unter dem Motto »Black lives matter«. Damit werden andere Menschengruppen per se ausgeschlossen, die aber als Minderheit ebenfalls Opfer von Diskriminierung durch die Mehrheit werden. In den USA sind es vor allem die »Native Americans«, die noch immer nicht einmal annähernd einen Bruchteil der Rechte haben, die die anderen Volksgruppen inne haben. Einen schwarzen US-Präsidenten gab es schon, aber bis es ein Nachkomme der Ureinwohner in das Amt des US-Präsidenten schaffen wird, dauert es wohl noch einmal mindestens 100 Jahre.
Auch der weißen Minderheit schenkt man keine Beachtung. Doch die wird vor allem in einigen südafrikanischen Ländern massiv ausgegrenzt, diskriminiert, verfolgt und getötet. Dabei ist deren einziges »Versäumnis«, dass sie in eben dem entsprechenden Land geboren wurden. Freiwillig ausgesucht haben sie sich ihren Geburtsort genau so wenig.
Bei den Demonstrationen in Deutschland, die besonders stark von linken Gruppen ideologisch missbraucht werden, mischt man dann auch völlig ungeniert gleich mangels historischer Kenntnisse sämtliche Aspekte durcheinander. Man demonstriert gleichzeitg gegen den Rassismus in den USA wie auch gegen die Judenfeindlichkeit. Malcolm X, einer der Wortführer der schwarzen Bewegung in den USA, gehörte der Nation of Islam an und war bekennender Antisemit. Die Juden, so Malcolm X, hatten im amerikanischen Bürgerkrieg mit ihrem Geld die Konföderation unterstützt und so seine »Brüder und Schwestern in der Sklaverei gehalten.«
Auch mit den aktuell in Deutschland geltenden Bestimmungen hielten es die Demonstranten nicht. Sie standen dicht an dicht, um gegen die aus ihrer Sicht bestehenden Gesetzesbrüche zu protestieren. Dabei verstießen sie selbst gegen geltendes Recht, hielten die Abstands- und Sicherheitsvorgaben der Corona-Bestimmungen keinen Deut ein. Anders als bei den regierungskritischen Demonstrationen der jüngeren Vergangenheit, die die Polizei mit massivem Gewalteinsatz auseinander trieb, verhielten sich die Polizisten bei jenen Demonstrationen aber überraschend passiv. Und das, obwohl die Gesetzesverletzungen massiv und für jedermann erkennbar erfolgten. Wollten sie nicht einschreiten? Oder wurde es ihnen seitens der politischen Entscheidungsträger untersagt?
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