Hirnvenenthrombose zwei Wochen nach Corona-Impfung
Hirnvenenthrombose zwei Wochen nach Corona-Impfung
Datum: 26.10.2021 - 10:51 Uhr
Vor ihrer Corona-Impfung im vergangenen Mai sei die 40-jährige australische Schauspielerin Melle Stewart eine gesunde Frau gewesen, die noch nie zuvor in einem Krankenhaus gewesen sei, sagen Freunde, Verwandte und Bekannte der jungen Frau. Das änderte sich etwa 14 Tage, nachdem sie ihre erste Corona-Impfung mit AstraZeneca erhalten hatte. Am 8. Juni musste sie mit der Notfallambulanz in das St. Georges Hospital in London gebracht werden, wo Ärzte um ihr Leben kämpften.
Stewart lebt seit mehreren Jahren in der englischen Hauptstadt und ist mit dem Schauspieler Ben Lewis verheiratet. In der Nacht zum 8. Juni erlitt sie aufgrund der Impfung einen schweren Schlaganfall verbunden mit Krampanfällen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand verschlechterte sich rapide. Die 40-Jährige verlor ihre Fähigkeit zu sprechen und jede Bewegung in der rechten Körperseite.
Im Krankenhaus wurde bei Stewart thrombotisches Thrombozytop (TTP) diagnostiziert, eine Nebenwirkung im Zusammenhang mit dem Impfstoff Astra Zeneca. Der Schlaganfall wurde durch Blutgerinnsel im Gehirn und einen niedrigen Blutplättchenspiegel verursacht, der eine sekundäre Blutung im linken Frontallappen verursachte.
Drei Wochen lang lag Melle Stewart im künstlichen Koma. In der Zwischenzeit »wurde sie beatmet und unterzog sich einer Reihe von Bluttransfusionen, um die Antikörper zu entfernen, die durch den Impfstoff gebildet wurden, der die Blutgerinnsel verursachte«, schrieben Verwandte in den sozialen Medien. Sie soll voraussichtlich bis 2022 im Krankenhaus bleiben und lerne derzeit wieder, »wie man geht, spricht und ihren rechten Arm und ihre Hand bewegt«.
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