Hilfe zur Grenzsicherung für Polen aus Großbritannien und der Ukraine

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Hilfe zur Grenzsicherung für Polen aus Großbritannien und der Ukraine
Datum: 18.11.2021 - 10:09 Uhr

Noch sichern Tausende polnische Soldaten, Polizisten und sonstige Sicherheitskräfte die fast 420 Kilometer Landesgrenze zu Weißrussland. Dieses Aufgebot ist notwendig, weil der weißrussische Despot Lukaschenko Wirtschafts- und Sozialmigranten aus dem Nahen und Mittleren Osten einfliegen und anschließend quer durch sein Land eskortieren lässt, um sie nach Polen und somit in die EU einschleusen zu können. Damit will Lukaschenko Druck auf die EU aufbauen, um die Kritik an seinem undemokratischen Regime und dessen Verstößen gegen die Menschenrechte verstummen zu lassen.

Polen sichert aber nicht nur seine eigenen Landesgrenzen, sondern auch eine der vielen EU-Außengrenzen. Etwas, was also Brüssel und Berlin als angeblich wichtigste Aufgabe zur Lösung der Migrationskrise verfolgen. Allerdings sind das nur Lippenbekenntnisse. Denn aktiv leisten weder Brüssel noch Berlin die entsprechende Arbeit. Ganz im Gegenteil: es wird die Politik der ungeschützten Landesgrenzen und der selbstzerstörerischen, mitunter tödlichen Willkommenskultur, bis zum Gehtnichtmehr zelebriert.

Auf Dauer kann Polen diese personalintensive Grenzsicherung nicht stemmen. Daher wird die Regierung in Warschau seine Landesgrenze zu Weißrussland mit einem bis zu fünf Meter hohen Zaun sichern. Hilfe zur aktuellen Sicherung der Grenze und zum Bau des Zaunes gibt es auch. Allerdings weder aus Berlin noch aus Brüssel. Großbritannien und die Ukraine schicken Techniker (GBR) und Grenzschutzbeamte und Offiziere der Nationalgarde (UKR) zur Unterstützung.

Brüssel und Berlin tragen ihren Teil dazu bei, dass ein möglicher Ausstieg Polens aus der EU so massiv voran getrieben wird.

Sven von Storch

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