Heute ist Welt-Autismus-Tag
Heute ist Welt-Autismus-Tag
Datum: 02.04.2019 - 11:46 Uhr
Der Autismus ist von der Weltgesundheitsorganisation als eine tiefgreifende Entwicklungsstörung klassifiziert worden. Die Forschung und Mediziner weltweit stehen immer noch vor einem großen, bisher ungelösten Rätsel. Der Autismus wird als eine angeborene, unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns beschrieben, die sich schon im frühen Kindesalter bemerkbar machen kann. Eine unmittelbare Behandlungsmethode der Störung ist bisher nicht bekannt, lediglich Handlungsempfehlungen im Umgang mit Autisten wurden bisher veröffentlicht.
Laut Studien sind etwa 60 von 10.000 Menschen Autisten. Die Spanne reicht von den weniger ausgeprägten Fällen des Asperger-Syndroms und dem »atypischen Autismus (PDD-NOS)« bis hin zu dem Autismus in seiner extremsten Form. Wobei anders als bei einem Knochenbruch, der eindeutig diagnostiziert werden kann, die Grenzen bei autistischen Störungen fließend und mitunter sehr schwer zu erkennen sind. 2008 rief die Weltgesunheitsorganisation den Welt-Autismus-Tag ins Leben und legte ihn auf den 02. April fest. Man wollte so auf die damals noch recht unbekannte Störung aufmerksam machen. Einen politischen Anspruch hatte diese Aktion damals nicht.
Das ist jetzt, mit dem Auftauchen von Greta Thunberg, anders. Das 16-jährige Mädchen aus Schweden, das zur Klima-Ikone hochstilisiert wurde, leidet unter dem Asperger-Syndrom. Sie selbst sieht die Welt mit ihren eigenen Augen und nicht unbedingt so, wie die Realität ist. Für die hinter ihr stehenden Interessengruppen (Vater und Drehbuchautor Svante Thunberg, der Gründer von »We don´t have time« Ingmar Rentzhog, PR-Berater und so weiter) ist Greta, die zwischenzeitlich als Ratgeberin einer von Rentzhog gegründeten Stiftung fungierte, sehr gewinnbringend. Im November des Vorjahres ging Renzhog mit seinem Unternehmen an die Börse und nutzte für den Emmissionsgang Greta elfmal in dem entsprechenden Werbeprospekt.
Menschen mit autistischen Störungen haben Schwierigkeiten, das Verhalten anderer Menschen einzuschätzen und zu werten. Sie nehmen zwar ihre Umwelt wahr, sortieren die empfangenen Informationen aber nach ihren eigenen Kriterien. Und die weichen mitunter stark von der Realität ab. Darauf wollte der Welt-Autismus-Tag hinweisen; jetzt wird er politisiert.
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