Heiße Ohren für Twitters ehemalige Woke-Stasi

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Heiße Ohren für Twitters ehemalige Woke-Stasi
Datum: 15.02.2023 - 09:58 Uhr

Die Republikaner des House Oversight Committee befragten James Baker, Vijaya Gadde, Yoel Roth und Anika Collier Navaroli – allesamt ehemalige Twitter-Manager – in einer Reihe hitziger Diskussionen, die später online viral wurden. »Woke Stasi, heute habt ihr  heiße Ohren bekommen«, twitterte Musk im Anschluss an die Diskussion, garniert mit einem Feuer-Emoji. Und er fügte einen Link zu »Das Leben der Anderen« hinzu, einem Film über DDR-Bürger, die unter Stasi-Überwachung leben. Musks Beitrag wurde fast sofort viral und erhielt über 200.000 Likes und mehr als 12 Millionen Aufrufe.

Der Beitrag kam direkt nach dem Abschluss einer langwierigen Anhörung über die Zensur von Hunter Bidens Laptop-Daten durch Twitter und die Absprachen des Unternehmens mit der Regierung, um konservative Benutzer auf der Plattform zum Schweigen zu bringen, wie aus öffentlich veröffentlichten Twitter-Dokumenten hervorgeht, ins Netz. Die Anhörung selbst war höchst umstritten. Ein republikanisches Mitglied sagte den ehemaligen Twitter-Managern, dass sie riskierten, ins Gefängnis zu gehen.

»Sie, meine Damen und Herren, haben wissentlich und vorsätzlich die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 untergraben«, sagte der Abgeordnete Clay Higgins und fuhr fort: »Das sind schlechte Nachrichten für Sie, aber es wird noch schlimmer, weil dies die Ermittlungsphase ist. Später kommt die Verhaftungsphase, und Ihre Anwälte wissen, was das bedeutet.«

Die Republikanerin Marjorie Taylor Greene beschuldigte Roth, den ehemaligen Direktor für Zensur und Sicherheit von Twitter, »Kinderpornos auf ganz Twitter« zugelassen zu haben. Anstatt daran zu arbeiten, Kinderpornografie von der Plattform zu entfernen, sagte Greene, konzentrierte sich Roth darauf, Beiträge von Mitgliedern der Republikanischen Partei von Twitter zu entfernen.

Der Republikaner aus Florida, Byron Donalds, befragte Roth bezüglich der Offenlegung von Hunter Biden und zeigte ihm Links zu dem Laptop, der auf der Plattform verdunkelt war. Roth begründete die Zensur damit, dass die Links »Nacktfotos« von Hunter Biden zeigten, die angeblich nicht »ohne Zustimmung« des Politikers verbreitet werden dürften. Es ist fraglich, ob für die via Twitter veröffentlichten Kinderpornos die Zustimmung der Beteiligten - oder eher  Opfer - vorgelegen hat....

 

 

 

Sven von Storch

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