Haushaltshausschuss bewilligt 15 Milliarden für Griechenland
Haushaltshausschuss bewilligt 15 Milliarden für Griechenland
Datum: 02.08.2018 - 09:25 Uhr
Etliche Milliarden an Euro sind im Rahmen der diversen Rettungsschirme, Rettungspakete und/oder Stabilitätspakte von der EU nach Griechenland überwiesen worden. Den Großteil dieser aufgebrachten finanziellen Hilfslieferungen stemmte, wie so oft, der deutsche Steuerzahler. Denn dessen Abgaben werden verwendet, um den EU-Haushalt zu speisen. Ihm wird weltweit die zweithöchste Belastung an Steuern und Abgaben auferlegt, um unter anderem den permanent maroden Staatshaushalt in Griechenland vor dem Kollaps und dem Staatsbankrott zu bewahren. Aktuell mit weiteren 15 Milliarden Euro.
Schaut man sich gegenwärtig hierzulande außerhalb der Metropolen einmal auf den Feldern der Landwirte um, stellt man fest, dass dort kein sattes Grün zu sehen ist, sondern alles eher in leichten Brauntönen erscheint. Der Regen fehlt, die Ernte wird deutlich schlechter ausfallen als bisher prognostiziert. Der Deutsche Bauernverband hat daher schon um finanzielle Unterstützung gebeten. Sicher, Landwirte arbeiten eigenwirtschaftlich und tragen das finanzielle Risiko; daran gibt es keinen Zweifel. Doch es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass ein in die Krise geratener Geschäftszweig kurzfristig Überbrückungshilfen bekommt.
Zumal diese eine Milliarde Euro primär für den Kauf von Futter für die Viehwirtschaft gedacht ist. Das Geld verschwindet also nicht in irgendwelchen Korruptionskanälen, wie es von manchen südeuropäischem Land berichtet wird; auch wird keiner der Landwirte damit unberechtigte Reichtümer anhäufen wollen. Das Geld soll der Überbrückung der aktuellen durch den Regenmangel verursachten prekären Lage dienen. Aber dafür haben die Damen und Herren »Volksvertreter« der Merkel-Regierung keine Zeit. Da wird abgewiegelt, vertagt, verschoben. Eile? Tut nicht not.
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