Harley Davidson zieht Gleichstellungs- und Diversitätsrichtlinie zurück
Harley Davidson zieht Gleichstellungs- und Diversitätsrichtlinie zurück
Datum: 22.08.2024 - 11:21 Uhr
Hintergrund des Wandels ist eine wachsende Unzufriedenheit der Kernkunden des Unternehmens, bei denen es sich überwiegend um konservative und männliche Autofahrer handelt. Die Unzufriedenheit erreichte ihren Höhepunkt, nachdem der rechte Profiler Bobby Starbuck Teile des neuen politischen Programms des Unternehmens enthüllte, zu dem feministische Schulungen für weiße männliche Angestellte und die Teilnahme an Pride-Veranstaltungen gehörten.
Harley Davidson kündigt an, sich nun wieder auf seine traditionellen Werte und Kunden zu konzentrieren. - Wir werden daran arbeiten, als Unternehmen zu wachsen, die Motorradkultur zu verbreiten und unsere treuen Kunden, Militär- und Kriegsveteranen, mit Motorrädern zu versorgen, so das Unternehmen. Die Entscheidung wurde von vielen treuen Kunden begrüßt, und Protestführer Bobby Starbuck verspricht auf Fox News, den Kampf gegen ähnliche PK-Initiativen in anderen Unternehmen fortzusetzen.
Viele der treuesten Kunden von Harley Davidson sind mittlerweile mehrheitlich männlich und konservativ. »Ich finde es gut, aber Harley Davidson würde sich überhaupt nicht darauf einlassen«, sagte Jesse Clay, ein Militärveteran und HD-Fahrer aus Colorado, nach der Ankündigung zu Fox News.
Der klassische Motorradhersteller unter der Führung des deutschen Unternehmers Jochen Zeitz unternahm einen beherzten Versuch, dem Unternehmen einen sanfteren Auftritt zu verleihen. In der Hoffnung, den Kundenstamm des Unternehmens zu verbreitern und einige »alte rechte Geister« zu vertreiben. »Es ist für unser Unternehmen von entscheidender Bedeutung, dass wir die besten Mitarbeiter einstellen können und dass sich jeder hier willkommen fühlen kann«, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
Harley Davidson verwirft nun alle seine Projekte im Bereich der Gleichberechtigung und der LGBTQ-Bewegung und kündigt diverse Kooperationen. Stattdessen wollen sie zu ihrer traditionellen Kerngruppe zurückkehren. »Wir werden daran arbeiten, als Unternehmen zu wachsen, die Motorradkultur zu verbreiten und unsere treuen Kunden, Militär- und Kriegsveteranen, mit Motorrädern zu versorgen«, sagte das Unternehmen.
Seit der Übernahme durch Jochen Zeitz ist die Unzufriedenheit gewachsen. Er löste bei vielen treuen Fahrern Wutausbrüche aus und seitdem hat die Wut das Unternehmen überschüttet, das nun angesichts der aufgebrachten Menge zum Rückzug gezwungen wurde. »Unser Ziel ist es, wieder Vernunft und gesunden Menschenverstand in das Arbeitsleben einzuführen und Initiativen wie diese zu beseitigen«, verkündete Bobby Starbuck nach der Ankündigung auf Fox News. Er plant, seinen Kreuzzug quer durch Amerika fortzusetzen, gegen alle Unternehmen, die Harley Davidson mögen.
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