Hans-Georg Maaßen soll doch gefeuert werden
Hans-Georg Maaßen soll doch gefeuert werden
Datum: 05.11.2018 - 08:38 Uhr
Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, soll gefeuert werden. Das ist das offensichtliche Ziel der Merkel-Regierung im schmutzigen Spiel gegen den kritischen Maaßen. Er hatte sich den Zorn Merkels und der anderen Altparteien zugezogen, als er die angeblichen Hetzszenarien in Chemnitz (für die es bis heute keine belastbaren Aussagen, Beweise oder gar eindeutig bekräftigendes Bildmaterial gibt) bezweifelte und von »gezielten Falschinformationen« sprach. Diese eindeutige Absage an das von den Altparteien und den linken Medien propagierte Szenario sorgte unisono für einen Aufschrei in deren Reihen. Auch wenn Seehofer wieder versuchte, den starken Mann zu markieren und sich vor Maaßen stellen wollte, war absehbar, dass der Bundesverfassungsschutzpräsident von Merkel und ihren Gesellen abgesetzt werden sollte.
Zunächst hieß es, Maaßen solle einen gut dotireten Posten als Staatssekretär im Innenministerium bekommen, auf Intervention der SPD aber wurde diese Umsetzung verhindert und es wurde ein neues Amt für Maaßen geschaffen: er sollte Sonderberater im Innenministerium werden. Offenbar hoffte man seitens Merkel und Konsorten darauf, den kritischen Maaßen endlich mundtot gemacht zu haben. Doch dieser ließ sich nicht klein kriegen und äußerte sich weiterhin entsprechend zweifelnd an der öffentlichen Propaganda zu Chemnitz.
Mehr noch: Maaßen ging jetzt in die Offensive und prangerte sehr detailliert das Vorgehen gegen ihn und die möglichen Intentionen dahinter an. Vor allem seine Aussage, er sei als Kritiker einer »naiven und linken Ausländer- und Sicherheitspolitik bekannt« stößt den Altparteien offensichtlich sauer auf. Sogar Grüne und FDP beteiligen sich jetzt an der Hetzjagd gegen Maaßen.
Den letzten Ausschlag zur Entlassung haben offenbar Meldungen gegeben, nach denen Maaßen bei einer Konferenz der europäischen Geheimdienstchefs in Warschau seine Demission ausführlich und detailliert beschrieben hat. Dort soll er angeblich linksradikale Kräfte in der SPD erwähnt haben, die von vornherein gegen die große Koalition eingestellt gewesen seien. Diese sehen in ihm einen Gegner, den sie mit aller Gewalt aus dem Amt drängen wollen.
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