Hamburger Uni engagiert Sicherheitsdienst für Duschräume
Hamburger Uni engagiert Sicherheitsdienst für Duschräume
Datum: 11.11.2016 - 09:21 Uhr
Die Meldungen über mehrere »Zwischenfälle«, Gewaltandrohungen und anderen Taten in den Duschräumen des Sportbereichs an der Hamburger Universität hat die Verantwortlichen der Uni aufgeschreckt. Weil sich aufgrund dieser Vorfälle die Zahl der Kündigungen der Mitgliedschaften dramatisch erhöht hat, hat die Hochschule nun einen Sicherheitsdienst engagiert, der den Zugang zu den Sportanlagen überwacht und kontrolliert.
Verantwortlich für diese Vorfälle sind laut übereinstimmenden Aussagen der Zeugen und Opfer »Flüchtlinge«, die sich unbefugt in den dortigen Räumlichkeiten aufgehalten haben. Das berichtet die »Welt« mit Bezug auf eine E-Mail der Hochschule und Berichten des »Hamburger Abendblatt«.
Während die Uni sich in ihrer Mail nicht traut, den Täterkreis genauer zu definieren, es sei »nicht bekannt, welchen Background die Personen im Einzelnen haben«, sind die Zeugenaussagen dagegen eindeutig. Seit geraumer Zeit leiten die in der Nähe untergebrachten »Flüchtlinge« aus der eingeräumten Option zur Nutzung der Sportanlagen einen Rechtsanspruch darauf ab. Sie betrachten es schlicht und ergreifend als selbstverständlich, dass sie zu jeder Zeit und für jeden Zweck Zugang zu den Anlagen haben.
Hinweise der Mitarbeiter auf Öffnungs- und Schließzeiten wurden ebenso konsequent ignoriert wie bestimmte Regeln. So ist es aus naheliegenden Gründen untersagt, die Duschen zur Reinigung der Kleidung zu nutzen. Als die Zahl der Gewaltandrohungen gegen die Universitätsmitarbeiter zunahm, sah sich die Hochschulleitung genötigt, einzuschreiten und den Sicherheitsdienst zu engagieren. Seitdem herrscht Ruhe.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment