Hamburger Attentäter war Islamist und hätte längst abgeschoben gehört
Hamburger Attentäter war Islamist und hätte längst abgeschoben gehört
Datum: 31.07.2017 - 07:35 Uhr
Der Messermörder aus Hamburg war als Islamist bekannt. Er soll aus den Vereinigten Arabischen Emiraten stammen, sei aber angeblich Palästinenser. Da sein gestellter Asylantrag abschlägig beschieden wurde, befand er sich im sogenannten »Ausreiseverfahren« und schien auch ausreisewillig zu sein. Weil es aber leichter ist, ohne Papiere nach Deutschland rein zu kommen als ohne Dokumente aus Deutschland abgeschoben werden zu können, hielt sich der 26-Jährige nach wie vor im Land auf, lebte in einer Gemeinschaftsunterkunft und stach nun am Wochenende mit einem Messer mehrere Menschen in Hamburg nieder.
»Ergänzt« wurde das blutige Wochenende durch einen anderen Goldjungen, der am Sonntagmorgen in eine Diskothek in Konstanz eindrang und mit einer Maschinenpistole um sich schoss. Der Schütze war ein vorbestrafter, polizeibekannter Iraki. Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann Streit in der Diskothek gehabt, worauf hin er nach Hause fuhr, die Maschinenpistole holte, einen Türsteher vor der Disco erschoss, um danach in das Gebäude einzudringen und dort wild um sich zu feuern. Es gab zwar mehrere Verletzte, weitere Todesopfer sind jedoch nicht zu beklagen. Der Iraki leistete sich noch ein Feuergefecht mit der alarmierten Polizei, das er nicht überlebte.
Als wären diese Ereignisse nicht schon schlimm genug, kommen natürlich auch die Besserwisser aus ihren Löchern gekrochen; so wie in diesem Fall ein Oberschlauli von der »Zeit«. Da schreibt nämlich ein Kommentator, zu Angst und Verunsicherung bestünde kein Anlass. Es handele sich ja nur um, Sie ahnen es schon, einen »geistig verwirrten Einzeltäter«. Und diejenigen, die derlei Taten beanstanden, versucht dieser ganz besondere Charakter per se zu diskriminieren, diskreditieren und beleidigen. Man solle für einen Moment still halten; schließlich hätten die Kritiker auch kein Rezept gegen solche Angriffe.
Doch, ein solches Rezept gibt es: sofortige Abschiebung.
Und damit nicht noch weitere solcher Kandidaten wieder ins Land einsickern: sofortige Wiederherstellung der Personenkontrollen an den deutschen Grenzen.
Das sind zwei Maßnahmen, die einem der gesunde Menschenverstand fast schon einhämmert. Allerdings gilt das nicht für bestimmte Kommentatoren der »Zeit« und schon gleich gar nicht für die Politiker der Altparteien. Da herrscht Beratungsresistenz in ihrer extremsten Ausprägung vor.
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