Hamburger Alstervergnügen ist nur noch Geschichte
Hamburger Alstervergnügen ist nur noch Geschichte
Datum: 11.07.2019 - 11:25 Uhr
Das Alstervergnügen gehörte fast schon so fest wie die drei Dom-Feste zu Hamburg und ergänzte diese im Herbst, meist im September (Frühlingsdom März/April, Sommerdom Juli/August und Winterdom November/Dezember). Etwa 350.000 Gäste besuchten in der Regel dieses mehrtägige Fest, welches erstmals 1976 ausgetragen wurde.
Doch damit ist jetzt endgültig Schluss. Bereits letztes Jahr fiel das Alstervergnügen aus; einmalig, wie es aus dem Reihen der politisch Verantwortlichen der Stadt und des örtlichen Bezirkes hies. Nun steht aber fest, dass es kein Alstervergnügen mehr geben wird. Potenzielle Veranstalter haben abgewunken. Die Sicherheitsauflagen für Volksfeste in Deutschland sind in der Zwischenzeit so hoch, dass die Zusatzkosten Interessenten abschrecken.
Auch für das Altervergnügen hätten jede Menge Absperrungen (Gitter, »Merkel-Lego« etc.) sowie Sicherheits- und Zugangskontrollen mit dem entsprechenden Personal errichtet und besetzt werden müssen. Die das Fest besuchenden Gäste müssen laut Auflagen kontrolliert werden, das Festgelände muss abgesichert werden., damit sich im Land frei bewegende Terroristen nicht wieder einen Anschlag wie auf den Weihnachtsmarkt in Berlin verüben können.
Seit etwa vier Jahren hat die Zahl der vollzogenen und versuchten Anschläge auf Volksfeste in Deutschland dramatisch zugenommen. Sicherheitsschleusen, Sicherheitszonen für Frauen, Gepäckkontrollen, »Merkel-Lego«, von der britischen Armee im Irak eingesetzte Fahrzeughindernisse - so müssen diese Volksfeste mitten im Land in der Zwischenzeit gesichert werden. Die deutschen Grenzen hingegen bleiben nach Merkels Willen nach wie vor ungesichert.
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