Hamburg_ Zusammenrottung afrikanischer Migranten
Hamburg_ Zusammenrottung afrikanischer Migranten
Datum: 17.02.2017 - 08:31 Uhr
Es ist in kurzer Zeit der zweite Fall, bei dem eine sich zusammengerottete Migrantenmenge versucht, die Festnahme eines einer Straftat verdächtigen Migranten zu verhindern respektive den bereits Festgenommen der Obhut der Polizei zu entreißen. Im jüngeren der beiden Fälle, so schreibt der »Focus«, habe ein 18-jähriger Somalier zwei Angestellte eines Sportwettengeschäftes bedroht. Die alarmierte Polizei nahm den renitenten Mann fest, sah sich aber innerhalb kürzester Zeit einer Menge von 80 bis 100 afrikanischen Migranten gegenüber, die Anstalten machten, den Gefangenen befreien zu wollen. Erst die herbeigerufene Verstärkung konnte die Lage beruhigen.
Wenige Tage zuvor wurde ein Zivilpolizist von einem 33-jährigen Ghanaer mit einem Messer attackiert. Da der Einsatz des Pfeffersprays auf den Angreifer ohne Wirkung blieb, stoppte der Polizist den Migranten mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe. Daraufhin hatten sich etwa 20 bis 30 afrikanische Migranten zusammengerottet und gegen das Vorgehen des Polizisten protestiert. Gegen den Angreifer wurde Haftbefehl wegen Bedrohung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erlassen.
Die vorliegenden Fakten hindern jedoch Vertreter der politischen Linken (Martin Dolzer) nicht daran, die Schüsse des angegriffenen Polizisten als »rassistisch motivierten Hinrichtungsversuch« zu bezeichnen. Wohl wissend, dass solche Worte Szenarien, wie sie jüngst in Paris zu erleben sind, heraufbeschwören. Noch unglaubwürdiger machen sich Leute wie Dolzer mit solchen Äußerungen, wenn sie, wie der »NDR« berichtet, eigenen Angaben zu Folge »selbst keinen Anhaltspunkt für einen Hinrichtungsversuch« sehen.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment