Habecks Prestige-Projekt Northvolt kostet den Steuerzahler noch mehr Geld

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Habecks Prestige-Projekt Northvolt kostet den Steuerzahler noch mehr Geld
Datum: 15.08.2025 - 10:50 Uhr

Was Habeck auch angefasst hat, es ging in die Hose

Deutschlands berüchtigster Kinderbuchautor durfte sich in der Berliner Ampel als Wirtschaftsminister versuchen. Dieser Versuch ging - wie von vielen Experten im Vorlauf vermutet - gründlich in die Hose und kostete respektive kostet den deutschen Steuerzahler jede Menge Geld. Eines von Habecks Prestige-Projekten war der Batteriehersteller »Northvolt«, der offenen Auges in die Insolvenz gebrettert ist. Nicht, ohne dass 600 Millionen Euro deutsches Steuergeld dabei verbrannt wurde.

Ein Schrecken ohne Ende

Jetzt gibt es abermals schlechte Nachrichten. Wie aus einem Bericht des Handelsblatts hervorgeht, könnte die Krise den Steuerzahlern noch teurer zu stehen kommen als bisher angenommen. Womöglich könnten weitere 300 Millionen Euro verloren gehen. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte dem Bericht zufolge, man schaue sich die Entwicklungen bei Northvolt genau an. Wegen anhaltender Finanzierungsprobleme hatte das Unternehmen Mitte März einen Insolvenzantrag für den Betrieb in Schweden gestellt. 

Schon jetzt 600 Millionen Euro Steuergeld »futsch«

Das deutsche Tochterunternehmen Northvolt Germany ist eine eigenständige Gesellschaft, als Teil des insolventen Mutterkonzerns aber indirekt von dem Verfahren betroffen. Unklar blieb lange, wie es mit der geplanten Fabrik bei Heide in Schleswig-Holstein weitergehen soll. Für die Ansiedlung gab es eine staatliche Förderung, bei der ein Millionenverlust für den Steuerzahler droht. Northvolt hatte von der staatlichen Förderbank KfW über eine Wandelanleihe rund 600 Millionen Euro erhalten. Diese können womöglich nicht zurückgezahlt werden.

Sven von Storch

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