Habeck mutiert zum Atomkraftfreund
Habeck mutiert zum Atomkraftfreund
Datum: 06.04.2023 - 10:21 Uhr
Die deutschen Öko-Sozialisten um Habeck, Baerbock und Konsorten gelten als Intimfeinde der Atomkraft. Ginge es nach ihnen, wären die deutschen Kraftwerke – die modernsten und sichersten auf unserem Globus – längst schon abgeschaltet und eingestampft. Doch kaum haben jene Politfiguren die deutschen Grenzen in Richtung Ausland überschritten, legen sie auch ihr so gerne nach Außen transportiertes angebliches ökologisches Bewusstsein ab und mutieren, wie Habeck jüngst in der Ukraine, sogar zu Atomkraftfreunden.
Dort hatte Habeck ein Treffen mit dem ukrainischen Energieminister Herman Haluschschtenko und der ließ Habeck wissen, dass die Ukraine auch zukünftig an der Atomkraft festhalten werde. Für Habeck sei das völlig »in Ordnung«, versicherte er am vergangenen Dienstag einem deutschen Nachrichtensender. Wörtlich: »Die Ukraine wird an der Atomkraft festhalten. Das ist völlig klar – und das ist auch in Ordnung, solange die Dinger sicher laufen. Sie sind ja gebaut.«
In Deutschland hingegen soll am 15. April endgültig mit der Energiegewinnung aus Atomkraft Schluss sein. Die letzten drei verbliebenen Atomkraftwerke Isar 2, Neckarwestheim und Emsland sollen an dem Tag spätestens vom Netz gehen. Begründet wird dies mit den angeblichen Sicherheitsrisiken der Atomkraft-Nutzung.
Die deutschen Meiler gelten als die sichersten Kraftwerke weltweit – ganz im Gegensatz zu den uralten Meilern in der Ukraine, die noch aus Sowjetzeiten stammen. Sie sind in großen Teilen baugleich zu dem Unglücksreaktor in Tschernobyl, der 1986 für den bis heute größten atomaren Unfall sorgte. Bei den derzeit in der Ukraine am Netz befindlichen Reaktoren wurden lediglich leichte Modifikationen vorgenommen. Man sollte Habeck daran erinnern, dass Tschernobyl bis zum 26. April 1986 auch als sicher galt. So wenige Tage vor diesem »Jubiläum« sollte Habeck über seine Wortwahl erst nachdenken, bevor er den Mund aufmacht.
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