Habeck kehrt deutscher Politik den Rücken
Habeck kehrt deutscher Politik den Rücken
Datum: 26.08.2025 - 10:56 Uhr
Habeck gibt sein Bundestagsmandat auf
Die Gerüchte darüber, dass Habeck der Bundespolitik den Rücken endgültig kehjre, rissen seit der vergangenen Bundestagswahl nicht ab. Zwar hatte er am 23. Februar noch einmal einen vom Steuerzahler voll alimentierten Platz im Bundestag ergattert, aber so richtig angefreundet schienn sich Habeck mit dem Verlust des Fokus der Öffentlichkeit nicht angefreundet zu haben. Stattdessen schoss er aus dem Hinter- respektive Untergrund immer wieder verbale Giftpfeile in Richtung seiner einstigen Weggefährten wie auch der politischen Konkurrenz en masse ab. Jetzt gibt er endgültig auf, legt sein Bundestgasmandat nieder - und keilt weiter aus.
Er wolle kein Gespenst sein
In einem Interview mit der linken taz behauptet Habeck, er wolle »weder ein höhnisch-zynischer Kommentator sein, noch will ich wie ein Gespenst über die Flure laufen und sagen: Früher war ich mal Vizekanzler, erinnert ihr euch?« Und Originalton Habeck weiter: »Ich gehe jetzt komplett ins Offene und lasse die Leinen los.« Doch so ganz scheint das nicht zutreffend zu sein. Denn in einem noch vor der Veröffentlichung zurückgezogenen Interview mit dem Spiegel maulte Habeck, dass er um sein »Erbe als Wirtschaftsminister« fürchte.
Sammelsurium von Misserfolgen, Pleiten und versenkten Steuergeldern
Von welchem »Erbe« Habeck da wohl philosophiert hat, dürfte sein ewiges Geheimnis bleiben. Tatsache ist, dass er die deutschen Steuerzahler jede Menge Geld mit seinen Experimenten gekostet hat und nichts, aber gerade auch einmal gar nichts, was er angefsst hat, erfolgreich gewesen ist. Seine jetzt getroffene Entscheidung, sein Bundestagsmandat niederzulegen, ist die erste (und einzige Entscheidung), die den deutschen Steuerzahler in Verbindung mit Habeck wirklich entlastet.
Zum Abschied schickt er noch ein paar Hetztiraden hinterher. Über seinen härtesten Widersacher, den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef, urteilt Habeck: »Dieses fetischhafte Wurstgefresse von Markus Söder ist ja keine Politik.« Auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner bekommt eine Breitseite: Sie spalte schließlich schon immer. »Ob mutwillig oder aus Dämlichkeit, weiß ich nicht«, so Habeck wörtlich.
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