Grüner Politiker instrumentalisiert tödlichen Autounfall
Grüner Politiker instrumentalisiert tödlichen Autounfall
Datum: 10.09.2019 - 11:08 Uhr
Autounfälle, bei denen Menschen ums Leben kommen, sind für alle direkt und indirekt Beteiligten tragisch und mit schwerwiegenden Folgen verbunden. Nichts ist nach einem solchen Unfall wie zuvor. Das gilt auch für den schweren Unfall vom vergangenen Freitagabend in der Berliner Invalidenstraße, als ein SUV in eine Gruppe Menschen fuhr und vier von ihnen tötete. Wie sich jetzt herausstellt, erlitt der Fahrer höchstwahrscheinlich einen epileptischen Anfall und verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er selbst erlitt schwere Verletzungen und ist nach wie vor in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus.
Solche Unfälle, bei denen auch ein Kind ums Leben kam, sollten die Menschen kurz innehalten lassen und vom Mitgefühl für die Opfer und ihre Angehörigen geprägt sein. Sie sollten nicht politisch instrumentalisiert werden. Für jeden halbwegs empathischen Menschen ist das eine Selbstverständlichkeit.
Für manchen Politiker der Grünen gilt das aber offensichtlich nicht. Da wird dieser Unfall insturmentalisiert und genutzt, um die autofeindliche Politik jener Partei offensiv in den Vordergrund zu stellen. Oliver Krischer, Vize-Fraktionsvorsitzender der Grünen, möchte jenen Unfall nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Medienwirksam fordert er ein Verbot für SUV in den Innenstädten. Seien Begründung: SUV seien eine Gefahr »gerade für Fußgänger und Radfahrer«.
Fakten, die diese Behauptung unterfütterten, kann er nicht liefern. Wie es seiner Partei eigen ist, wird erst einmal wieder sinnfrei per se ein Verbot gefordert. Übrigens: auf ein Wort der Anteilnahme von Herrn Krischer für die Opfer des Unfalls wartet man vergebens.
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